Hausgemachte neapolitanische Sauerteig-Pizza

Von CookFrames
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Meistere die Kunst der Sauerteig-Pizza mit diesem neapolitanisch inspirierten Rezept. Freue dich auf einen luftigen, leicht gebräunten Rand mit frischem Mozzarella oder cremiger Burrata.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Die klassische neapolitanische Pizza zeichnet sich durch ihren weichen, luftigen Rand und die typischen dunklen Blasen aus, die durch das Backen bei extremer Hitze entstehen. Durch die Verwendung von Sauerteig erhält der Teig ein tiefes, leicht säuerliches Aroma, das mit normaler Hefe kaum zu erreichen ist. Dieses Rezept führt dich Schritt für Schritt durch einen mehrtägigen Fermentationsprozess, der für eine besonders bekömmliche und authentische Kruste wie aus der Pizzeria sorgt.

Frisch gebackene neapolitanische Sauerteig-Pizzen, präsentiert als klassische Margherita und als edle Variante mit Burrata und Pistazien.
Frisch gebackene neapolitanische Sauerteig-Pizzen, präsentiert als klassische Margherita und als edle Variante mit Burrata und Pistazien.
Vorbereitung45 mins
Kochzeit24 hr
Gesamt24 hr 45 mins
Portionen4 Portionen
SchwierigkeitsgradSchwer
Kalorien650 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Anstellgut füttern
    Nahaufnahme eines Sauerteig-Anstellguts, das in einem Einmachglas mit Mehl gefüttert wird, wobei die Textur gut sichtbar ist.

    Vermische Mehl, Wasser und dein aktives Sauerteig-Anstellgut in einem Einmachglas. Rühre alles mit einem kleinen Löffel gut durch, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind und eine gleichmäßige, dicke Paste entsteht.

    Tip: Achte darauf, dass dein Sauerteig besonders aktiv ist, kräftig Blasen schlägt und sich im Volumen verdoppelt hat, bevor du ihn weiterverwendest.
  2. 2Teigzutaten vermengen
    Trockenes Mehl wird in eine Schüssel mit Wasser und dem vorbereiteten Sauerteig gegossen.

    Gib das Wasser und den aktiven Sauerteig in eine große Schüssel. Arbeite nach und nach das 00er Mehl und das Salz ein und rühre, bis ein grober, zusammenhängender Teig entsteht.

    Tip: Die Verwendung von 00er Mehl ist entscheidend für die typisch neapolitanische Textur, da es den perfekten Proteingehalt für einen weichen, dehnbaren Teig bietet.
  3. 3Teig kneten
    Hände kneten einen groben Pizzateig in einer weißen Keramikschüssel.

    Knete den Teig direkt in der Schüssel. Falte und drücke die Masse kontinuierlich, bis aus dem klebrigen Klumpen ein geschmeidiger, elastischer Teig wird.

    Tip: Sollte der Teig zu klebrig sein, lass ihn für etwa 10 Minuten ruhen. So kann das Mehl besser aufquellen und er lässt sich im Anschluss viel leichter verarbeiten.
  4. 4Olivenöl einarbeiten
    Olivenöl wird über einen Teigling in einer weißen Schüssel gegossen.

    Sobald der Teig Form annimmt, tröpfelst du das Olivenöl über die Oberfläche. Knete munter weiter, bis das Öl vollständig vom Teig aufgenommen wurde und die Masse schön glatt ist.

    Tip: Gibst du das Öl erst nach dem ersten Kneten hinzu, bleibt die Krume wunderbar weich und der Rand erhält ein feines, tiefes Aroma.
  5. 5Teig portionieren
    Eine Teigkarte zerteilt einen großen, glatten Pizzateig auf einer hölzernen Arbeitsfläche.

    Lege den ausgeruhten, glatten Teig auf eine saubere Arbeitsfläche. Verwende eine Teigkarte, um die Masse in gleich große Stücke zu teilen, die nun bereit für die finale Gare sind.

    Tip: Die Arbeit mit einer Teigkarte verhindert, dass der Teig an den Händen kleben bleibt und sorgt für saubere, exakte Portionen.
  6. 6Pizza formen
    Hände drücken einen Teigballen auf einer Schicht Hartweizengrieß flach und formen ihn zu einer Pizza.

    Lege eine Teigkugel auf eine mit feinem Hartweizengrieß bestäubte Fläche. Drücke den Teig sanft von der Mitte nach außen, um die Luft in den Rand zu schieben und den Teig auf die gewünschte Größe zu ziehen.

    Tip: Gehe behutsam vor, um die eingeschlossenen Luftbläschen im Rand zu erhalten. Sie sind das Geheimnis für das typische Leopardenmuster beim Backen.
  7. 7Tomatensauce verteilen
    Eine Kelle verstreicht eine kräftige, rote Tomatensauce auf dem vorbereiteten Pizzateig.

    Verteile mit einer Schöpfkelle in kreisenden Bewegungen eine dünne, gleichmäßige Schicht der Tomatensauce auf dem Teig. Lass den Rand dabei unbedingt frei.

    Tip: Trage nicht zu viel Sauce auf, sonst weicht der Boden durch die kurze Backzeit in der Mitte leicht durch.
  8. 8Pizza belegen
    Ein Pizzaboden belegt mit leuchtend grünen Basilikumblättern und Stücken von weißem Mozzarella.

    Verteile frische Basilikumblätter und Stücke des frischen Mozzarellas gleichmäßig auf der mit Sauce bestrichenen Pizza. Achte auf gute Abstände, damit der Käse ideal schmelzen kann.

    Tip: Zerzupfe die Basilikumblätter am besten mit den Fingern, anstatt sie zu schneiden. So entfalten sie ihr volles Aroma und werden nicht dunkel.
  9. 9Pizza backen
    Eine fertig belegte Pizza gleitet von einem weißen Pizzaschieber in einen brennend heißen Outdoor-Pizzaofen.

    Lass die fertige Pizza behutsam vom Pizzaschieber in den vorgeheizten Ofen gleiten. Platziere sie mittig auf dem Pizzastein, um ein perfektes und gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen.

    Tip: Rüttle vor dem Einschieben leicht am Pizzaschieber. So stellst du sicher, dass der Teig nicht am Untergrund festklebt.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
2 Tage
Bewahre übrig gebliebene gebackene Pizza in einem luftdichten Behälter auf.
Aufwärmen
5 Min.
Wärme die Pizza in einem vorgeheizten Backofen oder Mini-Ofen bei 200°C auf, damit der Rand wieder knusprig wird. Die Mikrowelle solltest du lieber meiden.

Kalorien Verbrennen

Laufen
~65 Minuten in zügigem Tempo (~10 km/h).
Hyrox
~65 Minuten intensives Functional Training.
Pickleball
~90 Minuten eines aktiven, kompetitiven Spiels.

Häufig gestellte Fragen

Ja, aber du benötigst zwingend einen Pizzastein oder Pizzastahl, um die enorme Hitze eines Profiofens zu simulieren. Der Stein sollte mindestens 45 Minuten auf höchster Stufe vorheizen, damit du das typische Leopardenmuster auf dem Rand erreichst.
Ein reißender Teig ist meist ein Zeichen dafür, dass sich das Gluten noch nicht richtig entspannt hat. Lass die Teigkugeln vor dem Formen weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen und verwende genug Hartweizengrieß, um ein Ankleben zu verhindern.
Unbedingt. Verwende immer ein aktives, frisch gefüttertes Anstellgut, das sich im Volumen verdoppelt hat. Ein träger oder hungriger Starter führt zu einer viel zu langen Gärzeit und einem festen, dichten Pizzateig.
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