Hausgemachte neapolitanische Salami-Pizza
knusprig dünnem Boden
Meistern Sie die Kunst der neapolitanischen Pizza! Dieses Rezept mit kalter Teigführung, fruchtiger Tomatensoße, Mozzarella und Salami gelingt perfekt.
Eine echte neapolitanische Pizza erkennt man an ihrem charakteristischen, leicht verkohlten und luftigen Rand. Diese Variante setzt auf eine langsame, kalte Gärung, die dem Teig ein komplexes Aroma und eine außergewöhnlich leichte Struktur verleiht. Belegt mit würziger Salami und frischem Basilikum ist sie ein Meisterstück kulinarischer Balance und echter italienischer Schlichtheit.
Zutaten
- 300 g Pizzamehl (Tipo 00) oder backstarkes Weizenmehl
- 2.5 g Hefe
- 5 g Salz
- 210 g Eiswasser
- 15 g Olivenöl
- to taste Maisgrieß (Polenta)
- to taste Tomaten-Basilikum-Soße
- to taste frischer Mozzarella
- to taste Salamischeiben
- to taste frische Basilikumblätter
Zubereitung
- 1Trockene Zutaten vermengen

Geben Sie 300 Gramm Pizzamehl, 2,5 Gramm Hefe und 5 Gramm Salz in eine Rührschüssel aus Metall. Gießen Sie 210 Gramm Eiswasser hinzu, um den Hydratationsprozess zu starten. Die Verwendung von Eiswasser ist entscheidend, um die Teigtemperatur während des mechanischen Knetens optimal zu kontrollieren.
Tip: Falls Sie kein spezielles Pizzamehl zur Hand haben, ist kleberstarkes Weizenmehl (Type 550 oder 1050) eine hervorragende Alternative für einen elastischen Teig. - 2Auf mittlerer Stufe kneten

Bringen Sie den Knethaken an Ihrer Küchenmaschine an und beginnen Sie, die Zutaten auf mittlerer Stufe zu kneten. Mischen Sie alles so lange, bis das Mehl vollständig eingearbeitet ist und sich die Masse in eine relativ glatte, zusammenhängende Teigkugel verwandelt.
Tip: Vermeiden Sie zu Beginn hohe Geschwindigkeiten, damit das Mehl nicht aus der Schüssel stäubt und das Gluten gleichmäßig hydratisieren kann. - 3Olivenöl einarbeiten

Sobald der Grundteig geformt ist, gießen Sie 15 Gramm Olivenöl direkt auf den Teig. Schalten Sie die Küchenmaschine auf eine höhere Stufe, um weiterzukneten. Das Öl verfeinert den Teig und hilft dabei, eine starke, elastische Struktur aufzubauen.
Tip: Das Öl erst nach der anfänglichen Glutenbildung hinzuzufügen, verhindert, dass das Mehl zu früh ummantelt wird, was die Glutenentwicklung behindern könnte. - 4Den Fensterscheibentest durchführen

Prüfen Sie nach dem Kneten auf hoher Stufe die Elastizität des Teigs, indem Sie ein kleines Stück zwischen den Fingern dehnen. Er sollte so dünn werden, dass er fast durchsichtig ist, ohne zu reißen (der sogenannte Fensterscheibeneffekt). Das zeigt, dass das Gluten vollständig und kräftig entwickelt ist.
Tip: Wenn der Teig schnell reißt, kneten Sie ihn für weitere 2-3 Minuten und testen Sie ihn anschließend erneut. - 5Den Pizzateig portionieren

Legen Sie den glatten Teig auf eine saubere Arbeitsfläche. Verwenden Sie eine Teigkarte, um die Masse in zwei gleich große Portionen zu teilen. Dieses Rezept ist genau für zwei individuelle, dünne Pizzen ausgelegt.
Tip: Nutzen Sie eine schnelle, vertikale Schneidebewegung mit der Teigkarte, um die Teigoberfläche nicht zu ziehen oder einzureißen. - 6Für die Gärung vorbereiten

Formen Sie die portionierten Teigstücke zu glatten, straffen Kugeln und legen Sie diese in einen durchsichtigen Kunststoffbehälter. Sie können den Teig für zwei Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, aber eine kalte Führung über Nacht im Kühlschrank wird für einen herausragenden Geschmack und die perfekte Textur wärmstens empfohlen.
Tip: Durch die kalte Gärung arbeitet die Hefe langsamer, wodurch sich komplexere Aromen und eine bessere Krustenstruktur mit größeren Lufteinschlüssen entwickeln. - 7Mit Maisgrieß bestäuben

Sobald der Teig gereift ist, nehmen Sie ihn vorsichtig aus dem Behälter. Streuen Sie großzügig gelben Maisgrieß über die Teigoberfläche und Ihre Arbeitsfläche. Das verhindert, dass dieser stark feuchtigkeitshaltige Teig an der Arbeitsplatte oder dem Pizzaschieber kleben bleibt.
Tip: Der Grieß wirkt wie kleine Kugellager und macht es wesentlich einfacher, die Pizza in den Ofen gleiten zu lassen, ohne dass der Teig reißt oder festklebt. - 8Den Pizzaboden formen

Legen Sie den Teig auf die mit Grieß bestäubte Fläche. Drücken Sie ihn mit den Fingern fest nach unten, beginnend von der Mitte, und dehnen Sie ihn langsam nach außen. Achten Sie darauf, einen erhöhten Rand beizubehalten, um den charakteristischen, luftigen Pizzarand zu formen.
Tip: Vermeiden Sie es, den äußeren Rand plattzudrücken. Die im Rand eingeschlossene Luft sorgt für die typische, aufgeblähte Kruste einer neapolitanischen Pizza. - 9Mit der Schwerkraft dehnen

Heben Sie den Teig vorsichtig an und legen Sie ihn über die Handrücken Ihrer geschlossenen Fäuste. Ziehen Sie die Hände sanft auseinander und drehen Sie den Teig dabei. Lassen Sie das Eigengewicht des Teigs helfen, ihn größer und dünner zu dehnen, bis die Mitte fast durchscheinend ist.
Tip: Halten Sie Ihre Fäuste in Bewegung und ziehen Sie nicht zu stark. Die Schwerkraft erledigt die meiste Arbeit und sorgt für eine gleichmäßige Dicke. - 10Die Tomatensoße auftragen

Transferieren Sie den geformten Teig auf einen Pizzaschieber und richten Sie die Ränder. Geben Sie die rote Tomaten-Basilikum-Soße in die Mitte und verstreichen Sie diese mit dem Löffelrücken in einer spiralförmigen Bewegung nach außen. Lassen Sie den Rand dabei sauber.
Tip: Eine dünne, gleichmäßige Soßenschicht ist entscheidend. Zu viel Soße kann den Teig durchweichen und verhindern, dass er im Ofen schön knusprig wird. - 11Mit Käse belegen

Verteilen Sie die Scheiben des frischen Mozzarellas auf dem Tomatensoßenboden. Ordnen Sie den Käse gleichmäßig an, damit er während der intensiven, kurzen Backzeit gleichmäßig über die gesamte Pizza schmilzt.
Tip: Wenn Ihr Mozzarella sehr feucht ist, tupfen Sie ihn vor dem Belegen mit einem Papiertuch trocken. So verhindern Sie, dass sich überschüssige Flüssigkeit auf der Pizza sammelt. - 12Die Salami auflegen

Schichten Sie die runden Salamischeiben über den frischen Käse. Verteilen Sie sie gut über die Pizza, um bei jedem Bissen eine perfekte Balance aus salzigem Fleisch und cremigem Käse zu garantieren. Die Hitze des Ofens lässt die Salami ihre Öle freisetzen, was der ganzen Pizza ein wunderbares Aroma verleiht.
Tip: Wenn Sie einen knusprigeren Belag bevorzugen, verwenden Sie hauchdünne Salamischeiben. Diese wölben sich bei der starken Hitze im Ofen und werden herrlich kross. - 13Die Pizza backen

Schieben Sie die Pizza mit einem Pizzaschieber aus Metall auf den vorgeheizten Stein. In einem speziellen Pizzaofen backen Sie sie für etwa 3 Minuten und 30 Sekunden bei 400 °C Oberhitze und 300 °C Unterhitze. In einem Haushaltsbackofen backen Sie auf der höchsten Stufe (mindestens 230 °C), bis der Rand Röstspuren zeigt und der Käse kräftig blubbert.
Tip: Denken Sie daran, die Pizza nach der halben Backzeit zu drehen, um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen und ein Verbrennen einer Seite zu verhindern. - 14Mit frischem Basilikum garnieren

Sobald die Pizza aus dem Ofen kommt, garnieren Sie sie sofort mit frischen grünen Basilikumblättern. Die Restwärme des geschmolzenen Käses und des Randes lässt die Blätter leicht zusammenfallen und ihre aromatischen Düfte freisetzen, was einen frischen Kontrast zur reichhaltigen Salami und zum Käse bietet.
Tip: Geben Sie frisches Basilikum immer erst nach dem Backen auf die Pizza. Das feine Kraut würde in der intensiven Hitze des Ofens schwarz werden und sein wunderbares Aroma verlieren.