Hausgemachte neapolitanische Salami-Pizza
knusprig dünnem Boden

Von CookFrames
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Meistern Sie die Kunst der neapolitanischen Pizza! Dieses Rezept mit kalter Teigführung, fruchtiger Tomatensoße, Mozzarella und Salami gelingt perfekt.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Eine echte neapolitanische Pizza erkennt man an ihrem charakteristischen, leicht verkohlten und luftigen Rand. Diese Variante setzt auf eine langsame, kalte Gärung, die dem Teig ein komplexes Aroma und eine außergewöhnlich leichte Struktur verleiht. Belegt mit würziger Salami und frischem Basilikum ist sie ein Meisterstück kulinarischer Balance und echter italienischer Schlichtheit.

Eine frisch gebackene neapolitanische Salami-Pizza mit luftigem, leicht geröstetem Rand, geschmolzenem Mozzarella und duftendem frischem Basilikum.
Eine frisch gebackene neapolitanische Salami-Pizza mit luftigem, leicht geröstetem Rand, geschmolzenem Mozzarella und duftendem frischem Basilikum.
Vorbereitung45 mins
Kochzeit2 hr 5 mins
Gesamt2 hr 50 mins
Portionen2 Pizzen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien900 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Trockene Zutaten vermengen
    Weißes Mehl wird in eine Edelstahlschüssel gesiebt, in der sich bereits Hefe und Salz befinden.

    Geben Sie 300 Gramm Pizzamehl, 2,5 Gramm Hefe und 5 Gramm Salz in eine Rührschüssel aus Metall. Gießen Sie 210 Gramm Eiswasser hinzu, um den Hydratationsprozess zu starten. Die Verwendung von Eiswasser ist entscheidend, um die Teigtemperatur während des mechanischen Knetens optimal zu kontrollieren.

    Tip: Falls Sie kein spezielles Pizzamehl zur Hand haben, ist kleberstarkes Weizenmehl (Type 550 oder 1050) eine hervorragende Alternative für einen elastischen Teig.
  2. 2Auf mittlerer Stufe kneten
    Eine weiße Küchenmaschine knetet mit einem Knethaken einen groben Pizzateig in einer Edelstahlschüssel.

    Bringen Sie den Knethaken an Ihrer Küchenmaschine an und beginnen Sie, die Zutaten auf mittlerer Stufe zu kneten. Mischen Sie alles so lange, bis das Mehl vollständig eingearbeitet ist und sich die Masse in eine relativ glatte, zusammenhängende Teigkugel verwandelt.

    Tip: Vermeiden Sie zu Beginn hohe Geschwindigkeiten, damit das Mehl nicht aus der Schüssel stäubt und das Gluten gleichmäßig hydratisieren kann.
  3. 3Olivenöl einarbeiten
    Goldenes Olivenöl wird aus einer kleinen Glasschüssel in einem feinen Strahl auf eine glatte Pizzateigkugel gegossen.

    Sobald der Grundteig geformt ist, gießen Sie 15 Gramm Olivenöl direkt auf den Teig. Schalten Sie die Küchenmaschine auf eine höhere Stufe, um weiterzukneten. Das Öl verfeinert den Teig und hilft dabei, eine starke, elastische Struktur aufzubauen.

    Tip: Das Öl erst nach der anfänglichen Glutenbildung hinzuzufügen, verhindert, dass das Mehl zu früh ummantelt wird, was die Glutenentwicklung behindern könnte.
  4. 4Den Fensterscheibentest durchführen
    Zwei Hände dehnen ein Stück hellen Pizzateig zu einer dünnen, fast durchsichtigen Membran.

    Prüfen Sie nach dem Kneten auf hoher Stufe die Elastizität des Teigs, indem Sie ein kleines Stück zwischen den Fingern dehnen. Er sollte so dünn werden, dass er fast durchsichtig ist, ohne zu reißen (der sogenannte Fensterscheibeneffekt). Das zeigt, dass das Gluten vollständig und kräftig entwickelt ist.

    Tip: Wenn der Teig schnell reißt, kneten Sie ihn für weitere 2-3 Minuten und testen Sie ihn anschließend erneut.
  5. 5Den Pizzateig portionieren
    Eine Hand teilt eine große, glatte Pizzateigkugel mit einer weißen Teigkarte auf einer Silikonmatte in zwei Hälften.

    Legen Sie den glatten Teig auf eine saubere Arbeitsfläche. Verwenden Sie eine Teigkarte, um die Masse in zwei gleich große Portionen zu teilen. Dieses Rezept ist genau für zwei individuelle, dünne Pizzen ausgelegt.

    Tip: Nutzen Sie eine schnelle, vertikale Schneidebewegung mit der Teigkarte, um die Teigoberfläche nicht zu ziehen oder einzureißen.
  6. 6Für die Gärung vorbereiten
    Zwei glatte, runde Teigkugeln ruhen in einem transparenten, rechteckigen Gärbehälter.

    Formen Sie die portionierten Teigstücke zu glatten, straffen Kugeln und legen Sie diese in einen durchsichtigen Kunststoffbehälter. Sie können den Teig für zwei Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, aber eine kalte Führung über Nacht im Kühlschrank wird für einen herausragenden Geschmack und die perfekte Textur wärmstens empfohlen.

    Tip: Durch die kalte Gärung arbeitet die Hefe langsamer, wodurch sich komplexere Aromen und eine bessere Krustenstruktur mit größeren Lufteinschlüssen entwickeln.
  7. 7Mit Maisgrieß bestäuben
    Feiner, gelber Maisgrieß rieselt auf eine runde Pizzateigkugel auf einer bemehlten Fläche.

    Sobald der Teig gereift ist, nehmen Sie ihn vorsichtig aus dem Behälter. Streuen Sie großzügig gelben Maisgrieß über die Teigoberfläche und Ihre Arbeitsfläche. Das verhindert, dass dieser stark feuchtigkeitshaltige Teig an der Arbeitsplatte oder dem Pizzaschieber kleben bleibt.

    Tip: Der Grieß wirkt wie kleine Kugellager und macht es wesentlich einfacher, die Pizza in den Ofen gleiten zu lassen, ohne dass der Teig reißt oder festklebt.
  8. 8Den Pizzaboden formen
    Zwei Hände drücken die Mitte einer Pizzateigscheibe auf einer bemehlten Matte flach und schieben die Luft in Richtung der Ränder.

    Legen Sie den Teig auf die mit Grieß bestäubte Fläche. Drücken Sie ihn mit den Fingern fest nach unten, beginnend von der Mitte, und dehnen Sie ihn langsam nach außen. Achten Sie darauf, einen erhöhten Rand beizubehalten, um den charakteristischen, luftigen Pizzarand zu formen.

    Tip: Vermeiden Sie es, den äußeren Rand plattzudrücken. Die im Rand eingeschlossene Luft sorgt für die typische, aufgeblähte Kruste einer neapolitanischen Pizza.
  9. 9Mit der Schwerkraft dehnen
    Ein Pizzateig wird vertikal gehalten und vor einem weißen Hintergrund von Hand über zwei Fäuste gedehnt.

    Heben Sie den Teig vorsichtig an und legen Sie ihn über die Handrücken Ihrer geschlossenen Fäuste. Ziehen Sie die Hände sanft auseinander und drehen Sie den Teig dabei. Lassen Sie das Eigengewicht des Teigs helfen, ihn größer und dünner zu dehnen, bis die Mitte fast durchscheinend ist.

    Tip: Halten Sie Ihre Fäuste in Bewegung und ziehen Sie nicht zu stark. Die Schwerkraft erledigt die meiste Arbeit und sorgt für eine gleichmäßige Dicke.
  10. 10Die Tomatensoße auftragen
    Ein goldener Löffel verstreicht leuchtend rote Tomatensoße in kreisenden Bewegungen auf einem rohen Pizzaboden.

    Transferieren Sie den geformten Teig auf einen Pizzaschieber und richten Sie die Ränder. Geben Sie die rote Tomaten-Basilikum-Soße in die Mitte und verstreichen Sie diese mit dem Löffelrücken in einer spiralförmigen Bewegung nach außen. Lassen Sie den Rand dabei sauber.

    Tip: Eine dünne, gleichmäßige Soßenschicht ist entscheidend. Zu viel Soße kann den Teig durchweichen und verhindern, dass er im Ofen schön knusprig wird.
  11. 11Mit Käse belegen
    Eine Scheibe frischer, weißer Mozzarella wird in die Mitte eines mit Soße bestrichenen Pizzabodens gelegt.

    Verteilen Sie die Scheiben des frischen Mozzarellas auf dem Tomatensoßenboden. Ordnen Sie den Käse gleichmäßig an, damit er während der intensiven, kurzen Backzeit gleichmäßig über die gesamte Pizza schmilzt.

    Tip: Wenn Ihr Mozzarella sehr feucht ist, tupfen Sie ihn vor dem Belegen mit einem Papiertuch trocken. So verhindern Sie, dass sich überschüssige Flüssigkeit auf der Pizza sammelt.
  12. 12Die Salami auflegen
    Eine Hand legt dünne, runde Salamischeiben auf einen Pizzaboden, der bereits mit Tomatensoße und frischem Mozzarella belegt ist.

    Schichten Sie die runden Salamischeiben über den frischen Käse. Verteilen Sie sie gut über die Pizza, um bei jedem Bissen eine perfekte Balance aus salzigem Fleisch und cremigem Käse zu garantieren. Die Hitze des Ofens lässt die Salami ihre Öle freisetzen, was der ganzen Pizza ein wunderbares Aroma verleiht.

    Tip: Wenn Sie einen knusprigeren Belag bevorzugen, verwenden Sie hauchdünne Salamischeiben. Diese wölben sich bei der starken Hitze im Ofen und werden herrlich kross.
  13. 13Die Pizza backen
    Eine rohe Salami-Pizza wird von einem silbernen Pizzaschieber in die glühende Öffnung eines Hochtemperatur-Pizzaofens geschoben.

    Schieben Sie die Pizza mit einem Pizzaschieber aus Metall auf den vorgeheizten Stein. In einem speziellen Pizzaofen backen Sie sie für etwa 3 Minuten und 30 Sekunden bei 400 °C Oberhitze und 300 °C Unterhitze. In einem Haushaltsbackofen backen Sie auf der höchsten Stufe (mindestens 230 °C), bis der Rand Röstspuren zeigt und der Käse kräftig blubbert.

    Tip: Denken Sie daran, die Pizza nach der halben Backzeit zu drehen, um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen und ein Verbrennen einer Seite zu verhindern.
  14. 14Mit frischem Basilikum garnieren
    Eine Hand legt frische, grüne Basilikumblätter auf eine frisch gebackene neapolitanische Pizza mit geröstetem Rand und geschmolzenem Mozzarella.

    Sobald die Pizza aus dem Ofen kommt, garnieren Sie sie sofort mit frischen grünen Basilikumblättern. Die Restwärme des geschmolzenen Käses und des Randes lässt die Blätter leicht zusammenfallen und ihre aromatischen Düfte freisetzen, was einen frischen Kontrast zur reichhaltigen Salami und zum Käse bietet.

    Tip: Geben Sie frisches Basilikum immer erst nach dem Backen auf die Pizza. Das feine Kraut würde in der intensiven Hitze des Ofens schwarz werden und sein wunderbares Aroma verlieren.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
2 days
Bewahren Sie Reste in einem luftdichten Behälter auf, damit der Pizzarand nicht austrocknet.
Aufwärmen
5 min
In einer heißen, trockenen Pfanne oder im Ofen bei 200 °C aufwärmen, bis der Käse Blasen wirft. Die Mikrowelle unbedingt vermeiden.

Kalorien Verbrennen

Laufen
~85 Minuten bei zügigem Tempo (ca. 11 km/h).
Pickleball
~2 Stunden aktives, wettkampforientiertes Spiel.
Badminton
~1 Stunde und 50 Minuten intensives Badminton.

Häufig gestellte Fragen

Das ist zwar möglich, aber normales Weizenmehl (Type 405) hat einen geringeren Proteingehalt und erzeugt nicht die gleiche elastische Textur oder die großen Lufteinschlüsse, die für einen echten neapolitanischen Rand typisch sind.
Dann ist das Glutennetzwerk vermutlich noch zu sehr auf Spannung. Decken Sie den Teig ab und lassen Sie ihn bei Raumtemperatur weitere 15 bis 20 Minuten ruhen, damit er sich entspannen kann, bevor Sie erneut versuchen, ihn zu formen.
Stellen Sie sicher, dass der Schieber gut mit Maisgrieß bestäubt ist. Rütteln Sie den Schieber leicht, nachdem Sie den Belag aufgetragen haben, um sicherzugehen, dass die Pizza noch frei gleitet, bevor Sie sie in den Ofen schieben.
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