Italienische Sommerpizza
Prosciutto und Rucola

Von CookFrames
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Eine leichte, farbenfrohe italienische Pizza mit süßen, gerösteten Kirschtomaten, zerlaufenem Mozzarella, herzhaftem Parmaschinken und würzigem Rucola auf einem luftigen Teig.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Diese Pizza fängt die Essenz eines italienischen Sommers ein. Sie vereint die Wärme eines frisch gebackenen Bodens mit der knackigen Frische von rohem Rucola. Durch die Verwendung eines lange gereiften Poolish-Vorteigs entsteht ein professioneller, luftiger Teig mit komplexem Geschmack, der wunderbar mit den herzhaften Noten des Parmaschinkens harmoniert.

Eine rechteckige italienische Pizza, belegt mit geschmolzenem Mozzarella, Kirschtomaten, Prosciutto, Rucola und frisch gehobeltem Parmesan.
Eine rechteckige italienische Pizza, belegt mit geschmolzenem Mozzarella, Kirschtomaten, Prosciutto, Rucola und frisch gehobeltem Parmesan.
Vorbereitung2 hr 30 mins
Kochzeit16 mins
Gesamt2 hr 46 mins
Portionen2 Pizzen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien580 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Zutaten mit dem Poolish vermengen
    Eine Hand streut Salz aus einer kleinen Schüssel in einen Behälter mit blubberndem Poolish-Vorteig.

    Geben Sie 8 g Salz und 110 g Mehl zu den vorbereiteten 505 g Poolish in den Behälter. Dadurch verwandelt sich der Vorteig in einen gut verarbeitbaren Pizzateig.

    Tip: Geben Sie das Salz vor dem Mehl direkt zum Poolish. So löst es sich besser auf und verteilt sich gleichmäßig im Teig.
  2. 2Zu einem groben Teig verrühren
    Ein schwarzer Teigschaber mischt weißes Mehl in einen feuchten Teig in einem durchsichtigen Kunststoffbehälter.

    Mischen Sie das trockene Mehl und das Salz mit einem Teigschaber unter den Poolish. Rühren und falten Sie so lange, bis das gesamte Mehl eingearbeitet ist und ein klebriger, gleichmäßiger Teig entsteht.

    Tip: Achten Sie darauf, auch die Ecken des Behälters auszukratzen, damit keine trockenen Mehlreste zurückbleiben.
  3. 3Vorbereitung für die Teigverarbeitung
    Ein Haufen feuchter, grober Pizzateig ruht auf einem weißen Schneidebrett aus Kunststoff.

    Besprühen Sie Ihre Arbeitsfläche oder ein weißes Schneidebrett leicht mit Öl. Geben Sie den feuchten Teig aus dem Behälter direkt auf das Brett. Das Öl ist hier entscheidend, damit der klebrige Teig nicht anhaftet.

    Tip: Ein Ölspray sorgt für eine viel gleichmäßigere Beschichtung als das Gießen aus der Flasche. So klebt der Teig nicht fest, ohne dass er zu fettig wird.
  4. 4Teigstruktur aufbauen
    Eine Person mit schwarzen Handschuhen zieht und faltet ein Stück feuchten Teig auf einer weißen Oberfläche.

    Beginnen Sie nun, den Teig mit eingeölten Händen zu kneten. Ziehen Sie den Teig dabei in die Länge und falten Sie ihn wieder über sich selbst zusammen. Dieser Vorgang hilft dabei, trotz des hohen Feuchtigkeitsgehalts ein starkes Glutengerüst aufzubauen.

    Tip: Widerstehen Sie der Versuchung, mehr Mehl hinzuzufügen. Halten Sie stattdessen Ihre Hände und das Brett gut geölt, um die Klebrigkeit in den Griff zu bekommen.
  5. 5Eine glatte Kugel formen
    Hände in schwarzen Handschuhen formen eine glatte, runde Pizzateigkugel, indem sie den Teig über ein weißes Brett ziehen.

    Nach dem ersten Kneten bauen Sie Spannung im Teig auf, indem Sie ihn in kreisenden Bewegungen über die Arbeitsfläche ziehen. So entsteht eine glatte Außenhaut, die dem Teig beim Gehen seine Form verleiht.

    Tip: Das Ziehen des Teigs zu sich heran bei gleichzeitiger Drehung ist die beste Methode, um eine straffe, runde Kugel zu formen.
  6. 6Die erste Ruhephase
    Eine Hand im schwarzen Handschuh legt eine glatte Teigkugel in eine große Glasschüssel auf einer Arbeitsplatte in Granitoptik.

    Fetten Sie eine Glasschüssel leicht mit nativem Olivenöl extra ein. Legen Sie die Teigkugel hinein, verschließen Sie die Schüssel mit einem Deckel oder Frischhaltefolie und lassen Sie den Teig für eine Stunde ruhen. Er sollte sich in dieser Zeit etwa verdoppeln.

    Tip: Achten Sie darauf, dass die Schüssel groß genug ist, damit der Teig auf die doppelte Größe anwachsen kann, ohne den Deckel zu berühren.
  7. 7Den geruhten Teig portionieren
    Eine Person mit schwarzen Handschuhen teilt mit einer Teigkarte eine große, luftige Teigmasse in einer Glasschüssel in zwei Hälften.

    Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat und voller Luftbläschen ist, geben Sie ihn auf eine leicht geölte Arbeitsfläche. Teilen Sie die Masse mit einer Teigkarte vorsichtig in zwei gleich große Portionen. Gehen Sie dabei behutsam vor, um die beim Gehen entstandenen Lufteinschlüsse nicht zu zerstören.

    Tip: Halten Sie Ihre Hände und die Teigkarte stets gut geölt, damit der sehr feuchte Teig nicht festklebt.
  8. 8Den Teig auf das Backblech geben
    Eine behandschuhte Hand legt eine weiche, runde Pizzateigkugel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

    Legen Sie ein großes Backblech mit Backpapier aus und besprühen Sie es leicht mit Öl. Setzen Sie nun eine der Teigportionen auf das vorbereitete Blech. Wenn Sie den Teig direkt auf der Backunterlage formen, ersparen Sie sich später ein unnötiges und schwieriges Umbetten.

    Tip: Das Backpapier verhindert das Ankleben der Pizza und erleichtert es, das fertige Gebäck später auf ein Schneidebrett gleiten zu lassen.
  9. 9Den Teig ausbreiten und formen
    Zwei Hände in schwarzen Handschuhen drücken ein flaches Stück Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bis an die Ränder.

    Drücken und ziehen Sie den Teig mit den Fingerspitzen behutsam nach außen, bis er das Blech ausfüllt. Arbeiten Sie sich von der Mitte zu den Rändern vor und passen Sie den Teig der rechteckigen Form an. Wenn der Teig sich wieder zusammenzieht, lassen Sie ihn einige Minuten entspannen, bevor Sie weitermachen.

    Tip: Verwenden Sie kein Nudelholz! Ihre Finger schonen die Luftbläschen im Teig, was für einen herrlich lockeren Boden sorgt.
  10. 10Halbierte Kirschtomaten hinzufügen
    Mit einer schwarzen Küchenzange wird eine halbierte Kirschtomate auf einen großen, flachen, rohen Pizzateig gelegt.

    Schneiden Sie die frischen Kirschtomaten in Hälften und verteilen Sie sie gleichmäßig auf dem flachen Teig. Die Feuchtigkeit der Tomaten zieht beim Backen in den Boden ein und sorgt für eine süß-herzhafte Basis.

    Tip: Legen Sie die Tomaten mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig. So kann Feuchtigkeit verdampfen und der natürliche Zuckergehalt wird konzentriert.
  11. 11Mit Salz und Olivenöl würzen
    Zwei Backbleche zeigen flachgedrückten Pizzateig, belegt mit vielen halbierten Kirschtomaten, bereit zum Würzen.

    Streuen Sie eine großzügige Prise Salz über die arrangierten Tomaten, um ihre natürliche Süße zu unterstreichen. Gießen Sie abschließend einen Esslöffel feinstes Olivenöl darüber. Das Öl hilft den Tomaten beim Rösten und schützt die Teigoberfläche bei hoher Hitze vor dem Austrocknen.

    Tip: Verwenden Sie ein hochwertiges natives Olivenöl extra für das bestmögliche Aroma.
  12. 12Den Pizzaboden backen
    Hände schieben ein Backblech mit Pizzateig in einen offenen schwarzen Ofen.

    Schieben Sie das Backblech mit dem vorbereiteten Teig und den Kirschtomaten in den vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Pizza bei 230 °C für etwa 10 Minuten, bis der Boden durchgebacken und die Tomaten weich sind.

    Tip: Wenn Sie einen speziellen Hochtemperaturofen haben, können Sie die Tomaten und den Mozzarella auch gemeinsam in einem Schritt backen.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
2 Tage
Bewahren Sie übrig gebliebene Stücke am besten ohne den frischen Rucola und Prosciutto auf.
Aufwärmen
5 Min.
In einer Pfanne ohne Öl oder im Backofen bei 200 °C aufwärmen, bis der Boden wieder knusprig ist. Danach frischen Rucola zugeben.

Kalorien Verbrennen

Schwimmen
Etwa 70 Minuten kontinuierliches Bahnenziehen.
Entspanntes Radfahren
Etwa 90 Minuten bei moderatem Tempo (ca. 15 km/h).
Zügiges Gehen
Etwa 1 Stunde und 55 Minuten bei flottem Tempo (ca. 5 km/h).

Häufig gestellte Fragen

Ja, aber die halbierten Kirschtomaten sorgen für eine leichte, frische Note, die diese Sommerpizza besonders macht. Falls Sie Soße verwenden, tragen Sie nur eine sehr dünne Schicht auf, um den luftigen Teig nicht zu beschweren.
Ein Teig mit so hohem Feuchtigkeitsanteil (70 %) ist naturgemäß sehr klebrig. Geben Sie kein Mehl hinzu, sondern ölen Sie Hände und Arbeitsfläche gut ein. Auch die Ruhephasen sind extrem wichtig, da sich das Gluten dabei entspannt und der Teig geschmeidiger wird.
Der Poolish ist entscheidend für die lockere Struktur und den besonderen Geschmack. Ohne ihn müssten Sie das Verhältnis von Hefe und Wasser deutlich anpassen, was letztlich zu einem völlig anderen Pizzateig führen würde.
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