Authentische Pizza Prosciutto e Rucola (mit Parmaschinken
Rucola)

Von CookFrames
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Echte italienische Pizza ganz einfach selbst machen: Ein Pizzateig ohne Kneten mit kalter Gärung, feinstem Parmaschinken, Rucola und cremigem Mozzarella.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Dieser moderne Klassiker der italienischen Küche lebt von frischen, hochwertigen Zutaten und einer perfekten Balance der Aromen. Das Geheimnis liegt im Kontrast zwischen dem heißen, knusprigen Pizzaboden und dem frisch aufgelegten, kühlen Belag kurz vor dem Servieren. Durch die lange, kalte Teigführung entsteht ein Teig wie beim Pizzabäcker – wunderbar luftig und leicht zu verarbeiten.

Eine klassische italienische Pizza, belegt mit hauchdünnem Parmaschinken und frischem Rucola auf einem knusprigen, perfekt gebackenen Teigboden.
Eine klassische italienische Pizza, belegt mit hauchdünnem Parmaschinken und frischem Rucola auf einem knusprigen, perfekt gebackenen Teigboden.
Vorbereitung25 mins
Kochzeit12 hr
Gesamt12 hr 25 mins
Portionen2 Pizzas
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien800 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Hefemischung vorbereiten
    Eine Person rührt mit einem rosafarbenen Plastiklöffel Trockenhefe in einen Messbecher mit Wasser.

    Geben Sie zunächst 2,5 g Trockenhefe in einen Messbecher mit 250 g Wasser. Rühren Sie die Mischung mit einem kleinen Löffel vorsichtig um, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Dieser Schritt stellt sicher, dass die Hefe reaktiviert wird und den Teig optimal aufgehen lässt.

    Tip: Zimmertemperiertes Wasser ist ideal. Ist das Wasser zu kalt, bleibt die Hefe länger inaktiv, was den gesamten Fermentationsprozess verlangsamt.
  2. 2Flüssige und trockene Zutaten vermengen
    Olivenöl wird aus einer dunkelgrünen Glasflasche auf einen Mehlhaufen in einer Glasschüssel gegossen.

    Vermischen Sie in einer großen Glasschüssel 360 g backstarkes Weizenmehl mit 6 g Salz. Gießen Sie 20 g Olivenöl in die Mitte des Mehls, gefolgt von der vorbereiteten Hefe-Wasser-Mischung. Diese Zutaten bilden das Fundament für Ihren dünnen und knusprigen Pizzaboden.

    Tip: Backstarkes Mehl (wie Type 550 oder Manitoba) ist für Pizza nach italienischer Art unerlässlich, da es für die nötige Struktur und den elastischen Biss sorgt, den normales Haushaltsmehl nicht bieten kann.
  3. 3Zutaten vermischen
    Ein grüner Teigschaber rührt eine grobe Mischung aus Mehl, Wasser und Öl in einer klaren Glasschüssel um.

    Rühren Sie die Mehl-Flüssigkeits-Mischung mit einem Teigschaber um, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. Das Ziel ist es, einen groben Teig zu erhalten, bei dem alle Komponenten vor der Ruhephase vollständig verbunden sind.

    Tip: Vermeiden Sie es, den Teig jetzt schon zu stark zu kneten, da sich die Glutenstruktur während der Fermentation ganz von alleine entwickelt.
  4. 4Dehnen und Falten
    Eine Person mit weißen Handschuhen dehnt einen glatten, hellgelben Teig in einer Glasschüssel.

    Nachdem der Teig 40 Minuten geruht hat, führen Sie die erste Runde der Dehn- und Falttechnik durch. Greifen Sie unter eine Seite des Teigs, ziehen Sie ihn nach oben und falten Sie ihn über die Mitte. Drehen Sie die Schüssel und wiederholen Sie diesen Vorgang von allen Seiten, um das Glutengerüst ganz ohne Kneten zu stärken.

    Tip: Feuchten Sie Ihre Finger leicht mit Wasser an, falls der Teig klebt. Das macht das Falten deutlich einfacher und sauberer.
  5. 5Fensterscheiben-Test durchführen
    Zwei Hände dehnen vorsichtig ein Stück hellen Pizzateig, um eine dünne, lichtdurchlässige Membran zu zeigen.

    Überprüfen Sie nach der zweiten Runde des Dehnens und Faltens die Glutenentwicklung des Teigs. Ziehen Sie ein kleines Stück Teig vorsichtig mit beiden Händen auseinander, um zu sehen, ob es eine dünne, lichtdurchlässige Membran bildet, ohne zu reißen. Dies bestätigt, dass der Teig genug Stärke für ein perfektes Aufgehen hat.

    Tip: Wenn der Teig sofort reißt, benötigt er noch etwas Zeit. Lassen Sie ihn einfach weitere 40 Minuten ruhen und führen Sie eine weitere Runde Dehnen und Falten durch.
  6. 6Portionieren und kalt fermentieren
    Zwei glatte, weiße Teiglinge ruhen in einer großen, klaren Pizzabox aus Kunststoff auf einer Arbeitsplatte.

    Teilen Sie den glatten Teig in zwei gleich große Portionen und formen Sie diese zu ordentlichen, runden Ballen. Legen Sie sie in eine saubere Gärbox oder einen Behälter und achten Sie auf genügend Abstand. Lassen Sie den Teig über Nacht im Kühlschrank reifen, bis die Ballen etwa das 1,5-Fache ihres ursprünglichen Volumens erreicht haben.

    Tip: Die kalte Teigführung ist das Geheimnis der Profis: Sie sorgt für ein wesentlich tieferes Aroma und eine bessere Krustenstruktur als das schnelle Aufgehen bei Raumtemperatur.
  7. 7Pizzaboden formen
    Hände drücken auf ein rundes Stück Pizzateig, das mit gelbem Grieß auf einer hellen Arbeitsfläche bedeckt ist.

    Geben Sie einen Teigling auf eine bemehlte oder mit Hartweizengrieß bestreute Arbeitsfläche. Drücken Sie den Teig mit den Fingerspitzen vorsichtig von der Mitte nach außen flach. Dadurch werden die Luftblasen nach außen verschoben und es entsteht der charakteristische, erhöhte Rand.

    Tip: Verzichten Sie auf ein Nudelholz. Es würde die mühsam erarbeiteten Luftblasen zerstören, was zu einem flachen, dichten und harten Boden führt.
  8. 8Pizzasauce bereitstellen
    Ein langgezogenes Stück roher Pizzateig wird von Händen über einer bemehlten Fläche gehalten.

    Halten Sie den gedehnten Pizzateig kurz senkrecht, um überschüssiges Mehl abzuschütteln, und legen Sie ihn dann flach hin. Geben Sie eine großzügige Portion der italienischen Pizzasauce direkt in die Mitte des Teigbodens. Die Sauce bildet das aromatische Fundament für Ihre Pizza.

    Tip: Achte darauf, dass der Teig gleichmäßig gedehnt ist, bevor Sie die Sauce hinzufügen, damit der Boden an dünneren Stellen nicht durchweicht.
  9. 9Tomatensauce verteilen
    Ein runder Pizzateig auf einer Arbeitsplatte, bedeckt mit einer Schicht roter Tomatensauce, die in konzentrischen Kreisen verteilt ist.

    Verteilen Sie die Sauce mit der Rückseite eines Löffels in kreisenden Spiralbewegungen von der Mitte nach außen. Lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei, damit sich beim Backen eine dicke, knusprige Kruste bilden kann.

    Tip: Übertreiben Sie es nicht mit der Sauce. Eine dünne Schicht sorgt dafür, dass die Pizza schön knusprig bleibt und der Teig nicht matschig wird.
  10. 10Mit Mozzarella belegen
    Frische weiße Mozzarellascheiben liegen auf einem mit Tomatensauce bedeckten Pizzateig.

    Verteilen Sie frische Mozzarellascheiben kreisförmig auf der Sauce. Durch den Abstand kann der Käse gleichmäßig schmelzen und verlaufen, während die leuchtend rote Sauce für die klassische italienische Optik durchschimmert.

    Tip: Wenn Sie frischen Mozzarella verwenden, tupfen Sie ihn vorher gründlich mit Küchenpapier trocken, um überschüssige Molke zu entfernen und eine wässrige Pizza zu vermeiden.
  11. 11Die Pizza backen
    Eine rohe Pizza mit Tomatensauce und Mozzarella wird von einem Metall-Pizzaschieber in das glühende Innere eines elektrischen Pizzaofens geschoben.

    Lassen Sie die vorbereitete Pizza vom Pizzaschieber in den heißen Ofen gleiten. Backen Sie sie bei 430°C Oberhitze und 380°C Unterhitze für etwa 2 Minuten. Die extreme Hitze lässt den Rand sofort aufgehen und den Käse perfekt schmelzen. Nach dem Backen sofort mit frischem Rucola und Parmaschinken belegen.

    Tip: Stellen Sie sicher, dass Ihr Pizzaschieber leicht bemehlt oder mit Semola bestreut ist, damit der Teig beim Einschieben in den heißen Ofen nicht kleben bleibt.

Aufbewahrung & Aufbacken

Kühlschrank
2 days
Reste in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Den frischen Rucola vor dem Lagern entfernen, damit er nicht welkt.
Aufwärmen
5 min
In einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze oder im Ofen bei 200°C aufbacken, um den Boden wieder knusprig zu machen.

Kalorien Verbrennen

Laufen
ca. 80 Minuten bei zügigem Tempo (~10 km/h).
Strammes Gehen
ca. 2 Stunden 40 Minuten bei gleichmäßigem Tempo (~5 km/h).
Zumba
ca. 1 Stunde 45 Minuten energiegeladener Tanz.

Häufig gestellte Fragen

Für beste Ergebnisse können Sie klassisches italienisches Pizza-Mehl (Tipo 00) oder ein starkes Brotmehl verwenden. Normales Haushaltsmehl funktioniert zwar auch, aber der Teig hat dann weniger Elastizität und lässt sich schwerer dünn ausziehen.
Echte italienische Pizza benötigt extreme Hitze, damit der Rand blitzschnell aufgeht und der Käse schmilzt, bevor der Teig austrocknet. Zwei Minuten bei maximaler Hitze sorgen für die perfekte Textur.
Dies ist ein Teig mit hohem Flüssigkeitsanteil (hohe Hydration). Anstatt mehr Mehl hinzuzufügen, feuchten Sie Ihre Hände beim Dehnen und Falten einfach mit etwas Wasser oder Olivenöl an, um das Kleben zu verhindern.
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