Klassische Pizza Margherita
Büffelmozzarella
Erleben Sie die ultimative 30-Sekunden-Margherita. Dank der Gusseisen-Methode bei extremer Hitze gelingt ein herrlich luftiger Rand, belegt mit cremigem Büffelmozzarella und frischem Basilikum.
Eine authentische Pizza neapolitanischer Art lebt von intensiver Hitze, um den charakteristischen, luftigen und leicht gesprenkelten Rand zu erzeugen. Während Profi-Öfen enorme Temperaturen erreichen, lässt sich diese Umgebung zu Hause ideal mit einer vorgeheizten, umgedrehten Gusseisenpfanne simulieren. Die Kombination aus geschmeidigem Teig mit hoher Hydratation, einer reduzierten Tomatensauce und frischem Büffelmozzarella ergibt in Sekundenschnelle ein handwerkliches Meisterwerk direkt aus der eigenen Küche.
Zutaten
- 1 portion Pizza-Teig mit hoher Hydratation
- as needed Pizzamehl zum Bestäuben oder Semola
- 3–4 tbsp dickflüssige Pizzasauce
- 1 handful frische Basilikumblätter
- 4–5 thick slices frischer Büffelmozzarella
- 1–2 tbsp Natives Olivenöl Extra
Zubereitung
- 1Den Ofen vorheizen

Stellen Sie Ihren Hochtemperatur-Ofen auf ca. 430 Grad Celsius (800 Grad Fahrenheit) ein. Extreme Hitze ist die wichtigste Voraussetzung für eine kurze Backzeit und den perfekt aufgegangenen, knusprigen Rand.
Tip: Bei einem herkömmlichen Backofen schalten Sie auf die höchste Stufe und heizen mindestens 45 Minuten vor, damit die Hitze wirklich im Material gespeichert wird. - 2Die Backfläche vorbereiten

Legen Sie eine umgedrehte Gusseisenpfanne auf die mittlere Schiene im Ofen. Senken Sie die Temperatur auf etwa 370 Grad Celsius (700 Grad Fahrenheit). Das Gusseisen speichert die Hitze hervorragend und dient als idealer Ersatz für einen Pizzastein.
Tip: Die flache Unterseite einer Gusseisenpfanne leitet die Hitze extrem effizient an den Pizzaboden weiter, was ihn besonders knusprig macht. - 3Den Teig bestäuben

Legen Sie einen portionierten Pizzateigling in einen Haufen Mehl auf Ihrer Arbeitsfläche. Drücken Sie ihn leicht an, um die Unterseite gleichmäßig zu beschichten und die Handhabung zu erleichtern.
Tip: Verwenden Sie spezielles Pizzamehl oder Semola, da dies verhindert, dass der feuchte Teig klebt, ohne ihn zäh zu machen. - 4Den Teig dehnen

Heben Sie den Teig an und dehnen Sie ihn vorsichtig mit den Händen in der Luft. Durch die hohe Hydratation ist der Teig sehr elastisch und lässt sich leicht formen, ohne zu reißen.
Tip: Nutzen Sie die Schwerkraft: Lassen Sie den Teig über Ihre Handrücken gleiten und drehen Sie ihn vorsichtig am Rand, um eine gleichmäßige Dicke zu erreichen. - 5Den Rand formen

Legen Sie den gedehnten Teig flach auf die bemehlte Arbeitsfläche. Drücken Sie mit den Fingern sanft von der Mitte nach außen, lassen Sie jedoch einen etwa daumenbreiten Rand unberührt.
Tip: Drücken Sie den äußeren Rand nicht flach; nur so können die Gase im Ofen expandieren und einen luftigen Cornicione bilden. - 6Die Sauce auftragen

Geben Sie eine Kelle der dickflüssigen Pizzasauce in die Mitte des Teigs. Verstreichen Sie diese mit der Rückseite eines Löffels in kreisenden Bewegungen gleichmäßig nach außen.
Tip: Eine konzentrierte Sauce mit wenig Wasseranteil ist ideal, damit der Boden während des extrem schnellen Backvorgangs nicht aufweicht. - 7Frischen Basilikum hinzufügen

Zupfen Sie frische Basilikumblätter direkt auf die Sauce, bevor Sie den Käse hinzufügen. Durch die Schicht Käse darüber wird der Basilikum vor der direkten Hitze geschützt und gibt sein Aroma intensiv an die Sauce ab.
Tip: Zupfen Sie die Blätter lieber mit der Hand, statt sie mit dem Messer zu schneiden; das schützt die ätherischen Öle und verhindert braune Schnittstellen. - 8Den Mozzarella verteilen

Verteilen Sie nun die dicken Scheiben des frischen Büffelmozzarellas gleichmäßig auf der Pizza. Der Büffelmozzarella sorgt für eine besonders cremige Textur und ein reiches Aroma, das bei hoher Hitze perfekt schmilzt.
Tip: Falls der Mozzarella sehr feucht ist, tupfen Sie ihn vor dem Schneiden gut trocken. Weniger Feuchtigkeit garantiert einen knusprigeren Boden. - 9Mit Olivenöl verfeinern

Veredeln Sie die Pizza vor dem Backen mit einem feinen Spritzer nativem Olivenöl extra. Dies verbindet die Aromen von Käse und Sauce während des Backens harmonisch miteinander.
Tip: Ein kurzer Spritzer genügt – zu viel Öl kann sich in der Mitte sammeln und die Pizza fettig machen. - 10In den Ofen schießen

Schieben Sie die Pizza vorsichtig mit einem Pizzaschieber auf die glühend heiße Gusseisenpfanne im Ofen. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche maximale Hitze hat, um den sofortigen Ofentrieb zu gewährleisten.
Tip: Bestäuben Sie den Pizzaschieber ganz leicht mit Mehl oder Grieß, damit die Pizza ohne Widerstand auf die Backfläche gleitet. - 11Für gleichmäßiges Backen drehen

Prüfen Sie den Fortschritt nach der Hälfte der Backzeit. Da Hochtemperatur-Öfen oft ungleichmäßige Hitzezonen haben, drehen Sie die Pizza mit dem Schieber einmal um die eigene Achse.
Tip: Behalten Sie die Pizza genau im Auge – bei diesen Temperaturen kann der Rand innerhalb weniger Sekunden von perfekt zu verbrannt wechseln. - 12Aus dem Ofen nehmen

Sobald der Käse blubbert und der Rand die typischen dunklen Leoparden-Punkte zeigt, nehmen Sie die Pizza vorsichtig heraus. Bei dieser Hitze ist sie oft schon nach etwa 30 bis 60 Sekunden fertig gebacken.
Tip: Lassen Sie die Pizza nach dem Herausnehmen kurz ruhen, damit sich der geschmolzene Käse setzen kann, bevor Sie sie anschneiden. - 13Den Boden kontrollieren

Heben Sie den Rand der Pizza leicht an, um die Unterseite zu begutachten. Ein perfektes Ergebnis zeigt einen festen, gebräunten Boden mit leichten Röstspuren, was auf eine optimal vorgeheizte Backfläche hindeutet.
Tip: Falls Sie eine Gusseisenpfanne nutzen, stellen Sie sicher, dass diese wirklich die volle Zeit mit vorgeheizt wurde, um diesen Effekt zu erzielen. - 14Mit frischem Basilikum garnieren

Geben Sie die Pizza auf ein Holzbrett. Während sie noch dampfend heiß ist, verteilen Sie ein paar frische Basilikumblätter darauf. Die Resthitze aktiviert sofort die ätherischen Öle der Kräuter.
Tip: Garnieren Sie zarte Kräuter immer erst nach dem Backen, da sie im heißen Ofen sofort verbrennen und bitter werden würden. - 15Schneiden und genießen

Verwenden Sie ein großes Kochmesser, um die Pizza direkt auf dem Brett in Stücke zu teilen. Der Rand sollte außen knusprig und innen herrlich fluffig und weich sein.
Tip: Ein kräftiger Druck nach unten mit einem langen Messer schneidet sauberer als ein Pizzaroller und verhindert, dass der Belag verschoben wird.