Cremige Tonkotsu Ramen
hausgemachtem Chashu-Schweinebauch
Genießen Sie eine Schale cremige japanische Tonkotsu Ramen zu Hause. Mit einer reichhaltigen Brühe, perfekten Nudeln und unglaublich zartem, langsam geschmortem Chashu.
Tonkotsu Ramen stammt ursprünglich aus Fukuoka auf der Insel Kyushu und ist weltweit für seine tief würzige, milchig-cremige Schweinebrühe bekannt. Während die traditionelle Zubereitung Tage dauern kann, nutzt diese zugängliche Version eine hochwertige Basis und veredelt sie mit butterweichem, hausgemachtem Chashu für ein authentisches Erlebnis in der eigenen Küche.
Zutaten
- 500 g Schweinebauch (ohne Schwarte)
- 1 tbsp Pflanzenöl
- 2 Sternanis
- 2 Lorbeerblätter
- 4 cloves Knoblauch
- 1 Lauch
- 12 cup dunkle Sojasauce
- 2 cups Wasser oder helle Brühe
- 2 Eier
- 2 packs hochwertige Instant-Tonkotsu-Ramen (mit Flüssigbasis)
- 14 cup Maiskörner
- to taste gehackte Frühlingszwiebeln
- 2 sheets Nori-Blätter (Algen)
Zubereitung
- 1Schweinebauch vorbereiten

Legen Sie den frischen Schweinebauch auf ein sauberes Schneidebrett. Tupfen Sie das Fleisch gründlich mit Küchenpapier trocken, damit es bei den nächsten Schritten griffiger ist und sich besser verarbeiten lässt.
Tip: Wählen Sie ein Stück Schweinebauch mit einem ausgewogenen Verhältnis von Fett und magerem Fleisch für die optimale Textur. - 2Schweinebauch rollen

Schneiden Sie den Schweinebauch bei Bedarf etwas flacher und rollen Sie ihn dann von einem Ende her fest zu einem gleichmäßigen Zylinder auf. Ein enges Rollen hilft dabei, dass das Fleisch beim Garen seine Form behält.
Tip: Falls das Fleisch zu fest zum Rollen ist, lassen Sie es etwa 10–15 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, um es geschmeidiger zu machen. - 3Die Rolle fixieren

Sichern Sie die Rolle mit lebensmittelechtem Küchengarn. Wickeln Sie das Garn in regelmäßigen Abständen fest um das Fleisch und knoten Sie es gut zu, damit die Rolle beim Anbraten und Schmoren stabil bleibt.
Tip: Verwenden Sie immer Garn aus 100 % Baumwolle, da synthetische Schnüre bei Hitze schmelzen oder Schadstoffe abgeben könnten. - 4Anbraten vorbereiten

Erhitzen Sie etwas Pflanzenöl in einer weiten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Legen Sie die fixierten Rollen vorsichtig hinein, um die Außenseite scharf anzubraten.
Tip: Legen Sie das Fleisch beim Hineingeben immer von Ihrem Körper weg ab, um Fettspritzer zu vermeiden. - 5Rundherum bräunen

Braten Sie das Fleisch unter gelegentlichem Wenden an, bis alle Seiten eine tiefe, goldbraune Farbe und eine leichte Kruste entwickelt haben. Diese Röstaromen sind entscheidend für den Geschmack der Sauce.
Tip: Lassen Sie sich Zeit beim Anbraten; eine kräftige Kruste schließt den Saft ein und sorgt für eine komplexe Geschmacksbasis. - 6Gewürze und Flüssigkeit hinzufügen

Geben Sie die angebratenen Rollen in einen tiefen Topf. Fügen Sie Sternanis, Lorbeerblätter, Knoblauchzehen und Lauchringe hinzu und gießen Sie Wasser oder eine helle Brühe an, bis die Zutaten teilweise bedeckt sind.
Tip: Das kurze Anrösten der trockenen Gewürze in einer Pfanne vor dem Hinzufügen setzt ätherische Öle frei und macht die Brühe noch aromatischer. - 7Mit Sojasauce schmoren

Gießen Sie die dunkle Sojasauce dazu, um einen reichhaltigen Schmorfond zu kreieren. Lassen Sie den Schweinebauch bei geringer Hitze sanft köcheln, damit er die Aromen und die dunkle Farbe tief aufnimmt.
Tip: Achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit nur leicht simmert, damit das Fleisch butterweich wird, ohne trocken zu werden. - 8Marinieren von Fleisch und Ei

Legen Sie das geschmorte Chashu und die geschälten, gekochten Eier in den Schmorfond. Lassen Sie alles darin ziehen, damit die Zutaten den würzigen Geschmack und die appetitliche dunkle Farbe annehmen.
Tip: Für das beste Aroma sollten Fleisch und Eier über Nacht im Kühlschrank in der Flüssigkeit marinieren. - 9Chashu in Scheiben schneiden

Legen Sie das marinierte Fleisch auf ein Schneidebrett. Verwenden Sie ein sehr scharfes Messer, um die Rolle in feine, gleichmäßige Scheiben zu schneiden, die später als Topping dienen.
Tip: Wenn Sie das Fleisch vor dem Schneiden gut kühlen, wird es fester und lässt sich in perfekte, dünne Scheiben schneiden, ohne zu zerfallen. - 10Ramen-Packung vorbereiten

Öffnen Sie die Instant-Ramen-Packung und legen Sie den Nudelblock sowie die Würzmischungen bereit. Halten Sie die Nudeln griffbereit für die Zubereitung in der Brühe.
Tip: Gehen Sie vorsichtig mit den trockenen Nudeln um, damit sie nicht vor dem Kochen in kleine Stücke zerbrechen. - 11Suppenbasis anrühren

Bringen Sie Wasser in einem Topf zum Kochen. Drücken Sie die flüssige Suppenbasis aus dem Beutel hinein und rühren Sie um, bis eine milchige, cremige Brühe entstanden ist.
Tip: Rühren Sie die Suppenbasis ein, bevor Sie die Nudeln hinzufügen, damit diese direkt im vollen Aroma garen können. - 12Ramen-Nudeln kochen

Geben Sie die Nudeln direkt in die kochende, gewürzte Brühe. Lassen Sie sie kurz ungestört garen, bis sie anfangen weich zu werden und sich auszudehnen.
Tip: Sobald die Nudeln weich werden, sollten sie vorsichtig mit Stäbchen aufgelockert werden. - 13Nudeln lockern und fertigstellen

Lockern Sie die Nudeln während des Garens mit Stäbchen auf. So garen sie gleichmäßig und erreichen die perfekte Konsistenz.
Tip: Kochen Sie die Nudeln al dente, da sie in der heißen Schüssel noch etwas nachweichen. - 14Nudeln anrichten

Geben Sie die Nudeln in eine Servierschale und formen Sie sie in der Mitte leicht auf. Diese Präsentation sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch Halt für die Toppings.
Tip: Verwenden Sie Stäbchen, um die Nudeln kontrolliert in die Schale zu legen, anstatt sie einfach hineinzuschütten. - 15Chashu hinzufügen

Platzieren Sie mehrere großzügige Scheiben des Chashu auf einer Seite der Nudeln. Die Resthitze der Brühe wärmt das Fleisch sanft an und lässt das Fett leicht schmelzen.
Tip: Das Schneiden des kalten Fleisches sorgt für eine saubere Optik beim Anrichten. - 16Mais und Ei ergänzen

Geben Sie einen Löffel Maiskörner neben das Fleisch für Farbe und Süße. Platzieren Sie eine Eihälfte auf der anderen Seite, um die klassische Ramen-Optik zu vollenden.
Tip: Lassen Sie den Mais gut abtropfen, damit kein überschüssiges Wasser die reichhaltige Brühe verwässert.