Authentische Pissaladière (Französischer Zwiebelkuchen
Sardellen)

Von CookFrames
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Holen Sie sich den Geschmack Südfrankreichs nach Hause mit dieser klassischen Pissaladière. Süße karamellisierte Zwiebeln treffen auf salzige Sardellen und schwarze Oliven.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Die Pissaladière ist ein Herzstück der Küche an der Côte d’Azur und gilt oft als die provenzalische Verwandte der Pizza. Das Besondere an diesem Gericht ist das „Pissalat“ – eine traditionelle Würzpaste aus Sardellen und Sardinen, die der Zwiebelmischung eine unglaubliche Geschmackstiefe verleiht. Ein herzhaftes, mediterranes Erlebnis, das perfekt zu einem Glas gekühltem Rosé oder als wärmender Snack an kühleren Tagen passt.

Eine klassische französische Pissaladière – knuspriger Fladenbrotboden belegt mit reichlich karamellisierten Zwiebeln, Sardellen und Oliven.
Eine klassische französische Pissaladière – knuspriger Fladenbrotboden belegt mit reichlich karamellisierten Zwiebeln, Sardellen und Oliven.
Vorbereitung20 mins
Kochzeit50 mins
Gesamt1 hr 10 mins
Portionen4–6 Portionen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien350 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Zwiebeln schneiden
    Eine Hand schneidet eine geschälte weiße Zwiebel auf einem Holzbrett in feine Streifen.

    Die weißen Zwiebeln schälen und mit einem scharfen Kochmesser in feine Streifen schneiden. Achten Sie auf gleichmäßige Stücke, damit sie gleichmäßig garen und zu einer schmelzenden Konsistenz einkochen.

    Tip: Ein scharfes Messer verhindert, dass zu viel Zwiebelsaft austritt, was das Tränen der Augen reduziert.
  2. 2Olivenöl erhitzen
    Olivenöl schimmert beim Erhitzen in einem Kupfertopf auf einem Gasherd.

    Einen schweren Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Zwei Esslöffel Olivenöl hineingeben und sanft warm werden lassen.

    Tip: Ein hochwertiges Olivenöl bildet die authentische mediterrane Basis, die für dieses Gericht unerlässlich ist.
  3. 3Zwiebeln hinzufügen
    Frisch geschnittene weiße Zwiebeln werden aus einer Schüssel in einen Topf mit warmem Olivenöl gegeben.

    Sobald das Öl heiß ist, die geschnittenen Zwiebeln in den Topf geben. Die Zwiebeln sollen glasig dünsten, ohne zu schnell Farbe anzunehmen.

    Tip: Falls es beim Hinzufügen der Zwiebeln zu stark zischt, die Hitze sofort reduzieren, um ein langsames Garen zu fördern.
  4. 4Mit Thymian köcheln
    Weiße Zwiebelstreifen und frische Thymianzweige werden mit einem Holzspatel in einem Topf umgerührt.

    Geben Sie die frischen Thymianzweige zu den Zwiebeln und rühren Sie gut um. Die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und die Mischung mindestens 30 Minuten unter gelegentlichem Rühren sanft schmoren lassen.

    Tip: Sollten die Zwiebeln am Boden ansetzen oder zu trocken wirken, geben Sie einen kleinen Schuss Wasser hinzu.
  5. 5Sardellen fein hacken
    Eine Hand hackt Sardellenfilets mit einem großen Messer fein auf einem Holzbrett.

    Während die Zwiebeln schmoren, bereiten Sie das Pissalat vor. Nehmen Sie die Sardellenfilets und hacken Sie diese auf einem Brett so fein, bis eine grobe Paste entsteht.

    Tip: In Öl eingelegte Sardellen sind weicher und lassen sich leichter zerdrücken als in Salz eingelegte Varianten.
  6. 6Sardinen vorbereiten
    Sardinenfilets werden auf einem Schneidebrett zerkleinert.

    Die Sardinen aus der Dose entgräten und ebenfalls fein hacken. Diese werden gleich mit den Sardellen zu der Fischpaste vermengt.

    Tip: Sollten die Sardinen noch Rückgrate enthalten, öffnen Sie die Filets vorsichtig und heben Sie die Gräten vor dem Hacken heraus.
  7. 7Fischpaste zerdrücken
    Mit einer Gabel werden Sardellen und Sardinen in einer Glasschüssel zu einer Paste zerdrückt.

    Die gehackten Fische in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel gründlich zerdrücken, bis eine homogene, glatte Paste – das Pissalat – entstanden ist.

    Tip: Falls die Mischung zu trocken ist, hilft ein kleiner Schuss Olivenöl, um eine geschmeidige Konsistenz zu erreichen.
  8. 8Thymianzweige entfernen
    Thymianzweige werden mit einer Pinzette aus den goldbraunen Zwiebeln entfernt.

    Sobald die Zwiebeln weich und goldgelb sind, den Herd ausschalten. Entfernen Sie vorsichtig alle Thymianstiele mit einer Küchenzange oder Pinzette.

    Tip: Zählen Sie die Zweige beim Hinzufügen, damit Sie sicher sein können, alle wieder herausgeholt zu haben.
  9. 9Pissalat hinzufügen
    Ein Löffel der grauen Fischpaste wird zu den karamellisierten Zwiebeln in den Topf gegeben.

    Geben Sie zwei großzügige Löffel der vorbereiteten Fischpaste direkt zu den süßen, karamellisierten Zwiebeln in den Topf.

    Tip: Da das Pissalat sehr salzig ist, warten Sie mit zusätzlichem Salzen, bis alles vermischt wurde.
  10. 10Zwiebelsauce mischen
    Die Fischpaste wird mit einem Löffel unter die weichen Zwiebeln gerührt.

    Rühren Sie die Paste gründlich unter die Zwiebeln. Stellen Sie sicher, dass alles gleichmäßig verteilt ist, damit jeder Bissen das volle Umami-Aroma trägt.

    Tip: Rühren Sie vorsichtig, um die Struktur der weichen Zwiebeln nicht völlig zu zerstören.
  11. 11Mit Salz abschmecken
    Karamellisierte Zwiebeln mit Fischpaste und Thymianspuren in einem Topf.

    Vollenden Sie die Sauce mit einer Prise Salz aus der Mühle. Seien Sie vorsichtig und probieren Sie vorher unbedingt, da der Fisch bereits viel Salz mitbringt.

    Tip: Oft ist durch die konservierten Fische kaum zusätzliches Salz nötig – immer erst probieren!
  12. 12Teig belegen
    Die Zwiebelmischung wird gleichmäßig auf einen rechteckigen Pizzateig gestrichen.

    Verteilen Sie die Zwiebel-Fisch-Mischung gleichmäßig auf dem vorbereiteten Pizzateig. Lassen Sie dabei einen schmalen Rand frei.

    Tip: Falls die Zwiebelmasse zu ölig wirkt, lassen Sie überschüssiges Fett kurz abtropfen, damit der Boden nicht durchweicht.
  13. 13Sardellen anordnen
    Sardellenfilets werden in einem Rautenmuster auf die Zwiebelschicht gelegt.

    Legen Sie die ganzen Sardellenfilets in einem Kreuzmuster (Rautenform) auf die Zwiebeln. Das Gittermuster ist das Markenzeichen einer echten Pissaladière.

    Tip: Bei Verwendung von in Salz eingelegten Sardellen sollten diese vorher gewässert werden, um überschüssiges Salz zu entfernen.
  14. 14Oliven hinzufügen
    Schwarze Oliven werden in die Mitte der Sardellen-Rauten auf dem Fladenbrot gesetzt.

    Setzen Sie in die Mitte jeder Raute eine schwarze Olive. Diese sorgen für einen tollen optischen Kontrast und eine würzige Note, die perfekt mit der Süße der Zwiebeln harmoniert.

    Tip: Entsteinte Oliven machen den Verzehr später angenehmer und sicherer.
  15. 15Pissaladière backen
    Die belegte Pissaladière backt auf Backpapier im heißen Ofen.

    Schieben Sie den Fladen in den auf 210°C vorgeheizten Ofen. Backen Sie die Pissaladière für ca. 15 bis 20 Minuten, bis der Rand goldbraun und knusprig ist.

    Tip: Behalten Sie den Ofen in den letzten Minuten im Auge, da die Ränder je nach Ofentyp schnell zu dunkel werden können.
  16. 16Mit Olivenöl bestreichen
    Ein Silikonpinsel bestreicht die fertig gebackene Pissaladière mit Olivenöl.

    Bestreichen Sie den Rand und den Belag direkt nach dem Backen mit etwas frischem Olivenöl. Das verleiht der Pissaladière einen appetitlichen Glanz und ein fruchtiges Finish.

    Tip: Tragen Sie das Öl auf, solange der Kuchen noch heiß ist, damit das Aroma ideal einziehen kann.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Zimmertemperatur
1 Tag
Abgedeckt bei Raumtemperatur haltbar, wenn sie innerhalb von 24 Stunden verzehrt wird.
Kühlschrank
3 Tage
In einem luftdichten Behälter lagern. Der Boden wird im Kühlschrank etwas weicher.
Aufwärmen
5–8 Min
Im Ofen bei 175°C aufbacken, bis der Boden wieder knusprig ist. Mikrowelle vermeiden.

Kalorien Verbrennen

Gemütliches Radfahren
ca. 55 Minuten bei entspanntem Tempo (~14 kmh).
Zügiges Gehen
ca. 70 Minuten bei stetigem Gehen (~5 kmh).
Hausputz
ca. 85 Minuten aktive Hausarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Pissalat ist eine traditionelle südfranzösische Würzsauce aus zerdrückten Sardellen und Sardinen. Sie ist der Namensgeber der Pissaladière und sorgt für das typische Umami-Aroma.
Ja, absolut. Ein hochwertiger Pizzateig aus dem Kühlregal spart Zeit und liefert sehr gute Ergebnisse. Rollen Sie ihn einfach rustikal rechteckig aus.
Echtes Karamellisieren braucht Zeit und niedrige Hitze. Wenn die Zwiebeln zu schnell braun werden, reduzieren Sie die Temperatur und geben Sie einen Schluck Wasser hinzu.
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