Neapolitanische Pizza
herzhaftem Fleischbelag (Direkte Teigmethode)

Von CookFrames
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Meistern Sie die echte neapolitanische Pizza: 48 Stunden kalt fermentierter Teig, perfektes Leopardenmuster und herzhafter Fleischbelag.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Die neapolitanische Pizza ist berühmt für ihren weichen, luftigen Rand und das typische „Leopardenmuster“, das durch Backen bei extremer Hitze entsteht. Dieses Rezept mit direkter Teigführung setzt auf eine lange kalte Fermentation, um tiefe Aromen und eine hervorragende Textur ganz ohne Vorteig zu entwickeln. Ein Beweis dafür, wie Geduld und erstklassige Zutaten einfaches Mehl und Wasser in ein echtes Meisterwerk verwandeln können.

Eine frisch gebackene neapolitanische Pizza mit luftig-knusprigem Rand, geschmolzenem Mozzarella und herzhaft gebräuntem Fleischbelag.
Eine frisch gebackene neapolitanische Pizza mit luftig-knusprigem Rand, geschmolzenem Mozzarella und herzhaft gebräuntem Fleischbelag.
Vorbereitung30 mins
Kochzeit48 hr 45 mins
Gesamt49 hr 15 mins
Portionen18–20 Portionen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien750 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Mehl in die Knetmaschine geben
    Eine Person gießt weißes Mehl aus einem durchsichtigen Behälter in die große Edelstahlschüssel einer Teigknetmaschine.

    Beginnen Sie die Teigzubereitung, indem Sie 2000 g des hochwertigen Pizzamehls in die Schüssel einer professionellen Knetmaschine geben. Achten Sie darauf, dass die Schüssel sauber und trocken ist, um exakte Messungen und eine optimale Hydratation zu gewährleisten.

    Tip: Eine professionelle Teigknetmaschine hilft dabei, die Glutenstruktur bei großen Mengen gleichmäßiger aufzubauen als das Kneten von Hand.
  2. 2Erste Hydratation
    Wasser wird aus einem lichtdurchlässigen Kunststoffkrug in eine Rührschüssel gegossen, die bereits weißes Mehl enthält.

    Gießen Sie die ersten 1100 g Wasser zum Mehl in die Knetmaschine. Starten Sie die Maschine auf niedrigster Stufe, damit das Mehl das Wasser nach und nach aufnehmen kann, ohne Staub aufzuwirbeln. Das restliche Wasser wird schrittweise hinzugefügt, um die Konsistenz des Teigs perfekt zu steuern.

    Tip: Wasser mit Zimmertemperatur eignet sich am besten für eine kontrollierte Fermentation, es sei denn, Ihre Küche ist außergewöhnlich warm.
  3. 3Hefe einarbeiten
    Ein Bäcker gibt Hefe in eine große Knetmaschine, in der der Teig beginnt, Klumpen zu bilden.

    Sobald Mehl und Wasser eine grobe Masse gebildet haben und kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, geben Sie 5 g Hefe hinzu. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit der Maschine leicht, um das Glutengerüst aufzubauen und die Hefe gleichmäßig im Teig zu verteilen.

    Tip: Vermeiden Sie es, die Hefe im späteren Verlauf direkt auf das Salz zu geben, da hohe Salzkonzentrationen die Hefeaktivität hemmen können.
  4. 4Teig salzen
    Eine Hand gibt Salz aus einer Papiertüte in eine Rührschüssel mit einer großen, glatten Pizzateigkugel.

    Geben Sie 60 g Salz zusammen mit dem letzten Schluck Wasser in die laufende Knetmaschine. Kneten Sie so lange weiter, bis der Teig eine Glutenentwicklung von etwa 90 % erreicht hat – er sollte glatt und elastisch sein und sich sauber von den Wänden der Schüssel lösen.

    Tip: Das Salz gegen Ende des Knetvorgangs hinzuzufügen stärkt das Glutengerüst und verhindert, dass der Teig zu früh zu zäh wird.
  5. 5Stockgäre
    Ein Bäcker in Schürze und Mütze formt ein großes, perfekt glattes Teigstück auf einer weißen Arbeitsfläche.

    Nehmen Sie den fertigen Teig aus der Maschine und legen Sie ihn auf eine saubere Arbeitsfläche. Formen Sie ihn zu einer glatten, straffen Kugel und lassen Sie ihn für die erste Gärphase etwa 40 Minuten ruhen. Diese Ruhezeit entspannt das Gluten und die Hefe beginnt, Gase zu bilden.

    Tip: Decken Sie den Teig während dieser Ruhezeit mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie ab, damit die Oberfläche nicht austrocknet.
  6. 6Teig portionieren
    Eine Person schneidet und wiegt Portionen von Pizzateig mit einem Teigschaber mit rotem Griff auf einer Digitalwaage.

    Breiten Sie den geruhten Teig aus und teilen Sie ihn mit einem Teigabstecher in einzelne Portionen. Wiegen Sie jedes Stück auf einer Digitalwaage ab, um sicherzustellen, dass sie genau 185 g wiegen. Gleichmäßige Gewichte sind entscheidend für ein gleichmäßiges Backen und einheitliche Pizzagrößen.

    Tip: Arbeiten Sie beim Portionieren zügig, aber vorsichtig, um nicht zu viel der eingeschlossenen Luft aus dem Teig zu drücken.
  7. 7Stückgäre der Teigballen
    Eine Hand legt eine glatte, runde Pizzateigkugel in eine weiße Gärbox aus Kunststoff, die bereits mehrere identische Teigkugeln enthält.

    Nachdem Sie den Teig in einzelne 185-g-Portionen geteilt und diese zu runden Ballen geformt haben, legen Sie sie vorsichtig in eine weiße Gärbox aus Kunststoff. Lassen Sie sie dort für 48 Stunden im Kühlschrank fermentieren, was den Geschmack verfeinert und eine wunderbar leichte, luftige Textur erzeugt.

    Tip: Achten Sie auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Teigballen in der Box, da sie sich während der 48-stündigen Fermentation deutlich vergrößern werden.
  8. 8Pizzaboden formen
    Zwei Hände drücken auf die Mitte eines runden Stücks fermentierten Pizzateigs auf einer bemehlten weißen Arbeitsfläche.

    Nehmen Sie einen der fertig fermentierten Teigballen und legen Sie ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Drücken Sie mit den Fingern vorsichtig von der Mitte nach außen, um den Teig flach zu machen, wobei Sie den äußeren Rand unberührt lassen, damit sich der typische Rand bildet.

    Tip: Drücken Sie den Teig immer von innen nach außen. Dadurch wird die eingeschlossene Luft in den Rand geschoben, der beim Backen herrlich aufgeht.
  9. 9Sauce verteilen
    Eine Person verteilt mit einem Metalllöffel rote Tomatensauce in kreisenden Bewegungen auf einer flachen Pizzateigscheibe auf einer weißen Arbeitsfläche.

    Verteilen Sie mit einem Löffel eine dünne Schicht Tomatensauce in kreisenden Bewegungen von der Mitte aus auf dem gedehnten Pizzateig. Lassen Sie dabei einen Rand frei, damit sich beim Backen die typische Kruste bilden kann.

    Tip: Vermeiden Sie es, zu viel Sauce in die Mitte zu geben, da der Pizzaboden dort sonst matschig werden kann.
  10. 10Belegen der Pizza
    Ein roher Pizzaboden, belegt mit roter Sauce und gewürfeltem weißem Käse, während eine Person mit einem kleinen Spatel weitere Zutaten hinzufügt.

    Sobald der Teig geformt und die Sauce verteilt ist, streuen Sie den Käse gleichmäßig über die Basis. Verteilen Sie das Fleisch und die Chilis darauf und runden Sie das Ganze vor dem Backen mit einem kleinen Schuss Olivenöl ab.

    Tip: Überladen Sie die Mitte der Pizza nicht mit zu vielen Zutaten, da dies den Teig beschwert und ein gleichmäßiges Durchbacken verhindert.

Lagerung & Aufwärmen

Kühlschrank
3 Tage
Gebackene Stücke luftdicht verschließen oder rohe Teigballen in der Gärbox aufbewahren.
Gefrierfach
1 Monat
Rohe Teigballen einzeln in geölten Beuteln einfrieren und vor der Verwendung über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Aufwärmen
5 Min.
Im Ofen bei 200°C oder in einer abgedeckten Pfanne erwärmen, damit der Rand wieder knusprig wird, ohne den Belag auszutrocknen.

Kalorien Verbrennen

Laufen
~65 Minuten bei kräftigem Tempo (~11 km/h).
Badminton
~1 Stunde 35 Minuten intensives Spielen.
Fitnessstudio
~1 Stunde 45 Minuten intensives Krafttraining.

Häufig gestellte Fragen

Teige mit hoher Hydratation können klebrig sein. Verwenden Sie unbedingt proteinreiches Mehl und fügen Sie beim Kneten kein zusätzliches Mehl hinzu. Nutzen Sie stattdessen feuchte Hände oder einen Teigschaber.
Ja, aber Sie sollten sie zuerst in einem Teil des lauwarmen Wassers auflösen, um sicherzustellen, dass sie vollständig aktiviert ist, bevor Sie sie zum Mehl geben.
Das Leopardenmuster bezeichnet die kleinen, dunkel verbrannten Bläschen auf dem Pizzarand. Es ist das Markenzeichen eines gut fermentierten Teigs, der bei extrem hoher Hitze gebacken wurde, und verleiht einen rauchigen Geschmackskontrast.
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