Klassische neapolitanische Margherita-Pizza

Von CookFrames
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Der italienische Klassiker schlechthin. Perfekt geblisterter, luftiger Teig mit fruchtiger Tomatensauce, cremigem Büffelmozzarella und frischem Basilikum.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Eine echte Margherita-Pizza ist eine Lektion in Einfachheit und Handwerkskunst. Ursprünglich aus Neapel stammend, basiert dieses Gericht auf einem langsam fermentierten Teig mit hoher Hydratation aus feinem 00-Mehl, der für den typischen luftigen, leicht verbrannten Rand sorgt. Abgerundet mit der Frische von Tomaten und mildem Büffelmozzarella, beweist dieses Rezept, dass herausragende Zutaten nur wenig Bearbeitung benötigen, um zu glänzen.

Eine frisch gebackene Margherita-Pizza mit blasenwerfendem Rand, geschmolzenem Büffelmozzarella und frischen Basilikumblättern.
Eine frisch gebackene Margherita-Pizza mit blasenwerfendem Rand, geschmolzenem Büffelmozzarella und frischen Basilikumblättern.
Vorbereitung30 mins
Kochzeit6 hr 5 mins
Gesamt6 hr 35 mins
Portionen5–6 Pizzen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien850 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Kaltes Wasser abmessen
    Eine große Edelstahlschüssel mit klarem Wasser steht auf einer digitalen Küchenwaage.

    Stellen Sie eine große Edelstahlschüssel auf die digitale Waage und tarieren Sie diese auf null. Fügen Sie exakt 500 Gramm kaltes Wasser hinzu.

    Tip: Kaltes Wasser verlangsamt die Teiggärung, was für eine bessere Aromaentwicklung sorgt.
  2. 2Hefe abwiegen
    Hefe-Granulat wird in einem kleinen Metallschälchen auf einer digitalen Waage abgewogen.

    Geben Sie ein kleines Metallschälchen auf die Waage, tarieren Sie auf null und wiegen Sie exakt 3 Gramm Trockenhefe ab.

    Tip: Seien Sie präzise bei der Hefe; zu viel Hefe führt zu einer Übergärung und Strukturverlust.
  3. 3Meersalz abmessen
    Ein kleiner Haufen weißes Meersalz liegt in einem Metallschälchen auf der Waage.

    Wiegen Sie in einem weiteren kleinen Metallschälchen exakt 25 Gramm Meersalz ab.

    Tip: Feines Meersalz löst sich deutlich schneller und gleichmäßiger im Wasser auf.
  4. 4Hefe und Salz auflösen
    Stäbchen verrühren die leicht trübe Mischung aus Wasser, Hefe und Salz in einer großen Metallschüssel.

    Geben Sie die Hefe und das Salz in das kalte Wasser. Verrühren Sie alles gründlich mit Stäbchen, bis sich beide Zutaten vollständig aufgelöst haben.

    Tip: Durch das vorherige Auflösen stellen Sie sicher, dass sich Hefe und Salz gleichmäßig im Teig verteilen.
  5. 500-Mehl abwiegen
    Ein großer Haufen feines, weißes 00-Mehl in einer Edelstahlschüssel auf der Waage.

    Stellen Sie eine große Schüssel auf die Waage, tarieren Sie und messen Sie exakt 900 Gramm Caputo 00-Mehl ab.

    Tip: Typ 00-Mehl ist sehr fein gemahlen und hat den idealen Proteingehalt für einen zarten, chewy Pizzateig.
  6. 6Zotteligen Teig formen
    Stäbchen mischen Mehl und Wasser zu einer groben, zotteligen Teigmasse in einer Metallschüssel.

    Geben Sie das Mehl nach und nach zur Wasser-Hefe-Salz-Mischung. Rühren Sie alles mit Stäbchen um, bis eine grobe, zottelige Teigmasse entsteht.

    Tip: In dieser Phase geht es nur darum, das Mehl komplett zu hydrieren. Dass es unordentlich aussieht, ist völlig normal.
  7. 7Teig kneten
    Nahaufnahme vom Kneten auf Edelstahl, der Teig zeigt eine glatte, elastische Textur.

    Legen Sie den Teig auf eine saubere Arbeitsfläche und kneten Sie ihn kräftig für 20 Minuten. Dies entwickelt die Glutenstruktur, die für einen luftigen Rand essenziell ist.

    Tip: Sollte der Teig kleben, bemehlen Sie Ihre Hände nur minimal, um den Teig nicht durch zu viel zusätzliches Mehl zäh zu machen.
  8. 8Teig formen
    Hände formen eine glatte, runde Teigkugel auf der Arbeitsfläche.

    Nach dem Kneten formen Sie den Teig zu einer großen, glatten Kugel. Schlagen Sie die Ränder nach unten ein, um Spannung an der Oberfläche aufzubauen.

    Tip: Ein straffer Teigball hält seine Form während der Gärung deutlich besser.
  9. 9Teig dehnen
    Pizzateig wird vorsichtig in die Breite gezogen, um einen dünnen Boden zu formen.

    Dehnen Sie den fermentierten Teig vorsichtig aus. Sie können ihn leicht über die Hände gleiten lassen, um eine dünne, runde Form zu erhalten.

    Tip: Arbeiten Sie behutsam, um die bei der Gärung entstandenen Luftblasen zu erhalten.
  10. 10Boden flach drücken
    Ein runder Teigfladen liegt auf einer Arbeitsfläche, die mit Grieß bestäubt ist.

    Legen Sie den Teig auf die mit Hartweizengrieß bestäubte Fläche und drücken Sie ihn gleichmäßig flach.

    Tip: Der Grieß verhindert das Festkleben und sorgt für eine angenehme Knusprigkeit am Boden.
  11. 11Tomatensauce auftragen
    Tomatensauce wird in kreisenden Bewegungen auf der Mitte der Pizza verteilt.

    Geben Sie die Tomatensauce mittig auf den Teig und verteilen Sie diese mit dem Löffelrücken kreisförmig nach außen, wobei Sie am Rand Platz lassen.

    Tip: Übertreiben Sie es nicht mit der Sauce; eine dünne, gleichmäßige Schicht reicht für einen knusprigen Boden.
  12. 12Belag hinzufügen
    Pizza, belegt mit Stücken von weißem Büffelmozzarella und frischen grünen Basilikumblättern.

    Verteilen Sie in Stücke gezupften Büffelmozzarella auf der Sauce. Geben Sie frisches Basilikum für den aromatischen Kontrast darüber.

    Tip: Zerzupfen Sie den Mozzarella per Hand, da dies für ein besseres Schmelzverhalten sorgt als geschnittener Käse.
  13. 13Mit Olivenöl beträufeln
    Nahaufnahme, wie goldenes Olivenöl über eine rohe Margherita-Pizza auf einem Pizzaschieber geträufelt wird.

    Beträufeln Sie die Pizza vor dem Backen mit einer kleinen Menge extra nativem Olivenöl für mehr Reichtum und Geschmack.

    Tip: Weniger ist mehr; ein dünner Strahl reicht völlig aus.
  14. 14Vorbereitung zum Backen
    Hände platzieren die belegte Pizza auf einem gelochten Pizzaschieber auf der Arbeitsplatte.

    Schieben Sie den gelochten Pizzaschieber unter den Boden. Prüfen Sie durch kurzes Rütteln, ob der Teig frei gleitet.

    Tip: Falls der Teig klebt, heben Sie den Rand leicht an und streuen Sie eine Prise Mehl darunter.
  15. 15Pizza in den Ofen schießen
    Eine Pizza wird in einen extrem heißen Gasofen mit sichtbaren Flammen im Hintergrund geschoben.

    Bei 400 Grad Celsius Ofentemperatur die Pizza zügig und mittig auf den heißen Backstein gleiten lassen.

    Tip: Arbeiten Sie schnell, damit bei offener Tür nicht zu viel Hitze verloren geht.
  16. 16Pizza drehen
    Die Pizza pufft im Ofen auf und wird mit einem Drehwender rotiert.

    Nach etwa 30 Sekunden die Pizza mit einem Wender drehen, damit der Rand gleichmäßig bräunt und der Käse überall perfekt schmilzt.

    Tip: Drehen Sie die Pizza alle 15–20 Sekunden für das perfekte Leoparden-Muster am Rand.
  17. 17Herausnehmen und servieren
    Eine frisch gebackene Margherita-Pizza mit perfekt aufgegangenem, gebräuntem Rand wird aus dem Ofen gehoben.

    Sobald der Rand goldbraun und blasig ist und der Käse geschmolzen ist, die Pizza aus dem Ofen nehmen. Dies dauert bei dieser Hitze nur eine knappe Minute.

    Tip: Sofort auf ein Schneidebrett legen, damit der Boden nicht durch Kondenswasser weich wird.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
2 Tage
Übrig gebliebene Stücke in einem luftdichten Behälter oder fest in Alufolie gewickelt aufbewahren.
Aufwärmen
3–5 Min
In einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze knusprig backen, kurz abdecken, damit der Käse schmilzt. Mikrowelle vermeiden.
Teiglagerung
bis zu 3 Tagen
Ungebackene Teigkugeln können im Kühlschrank lagern. Vor dem Verarbeiten 2 Stunden bei Zimmertemperatur akklimatisieren.

Kalorien Verbrennen

Laufen
~80 Minuten bei zügigem Tempo (~10,5 km/h).
Hyrox
~90 Minuten hochintensives funktionelles Training.
Padel
~1 Stunde 40 Minuten rasante Action auf dem Platz.

Häufig gestellte Fragen

Das liegt daran, dass das Gluten noch zu stark gespannt ist. Lassen Sie den Teig für weitere 15–30 Minuten bei Zimmertemperatur entspannen.
Man kann, aber das 00-Mehl ist feiner und hat den idealen Proteingehalt für den typischen neapolitanischen Rand. Normales Mehl macht den Boden eher kompakter und weniger luftig.
Oft liegt das an zu viel Tomatensauce oder daran, dass der frische Mozzarella nicht gut abgetropft wurde. Tupfen Sie den Mozzarella vor dem Belegen immer gründlich mit Küchenpapier trocken.
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