Klassische Rigatoni all'Amatriciana

Von CookFrames
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Ein echtes römisches Seelenfutter: Al dente gekochte Rigatoni in einer herzhaften Tomatensauce mit kusprigem Speck und einem feinen Hauch Rotwein.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Die Amatriciana ist ein absoluter Klassiker der römischen Küche, dessen Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert in die Stadt Amatrice zurückreichen. Während das Original traditionell mit Guanciale und Pecorino Romano zubereitet wird, setzt diese alltagstaugliche Variante auf krossen Speck und aromatischen Parmesan. Wie beliebt dieses wärmende Nudelgericht ist, zeigt auch ein historisches Detail: Im Jahr 2008 widmete die italienische Regierung diesem kulinarischen Erbe sogar eine eigene Briefmarke.

Eine dampfende Portion Rigatoni Amatriciana, perfekt umhüllt von einer kräftigen Tomaten-Speck-Sauce
Eine dampfende Portion Rigatoni Amatriciana, perfekt umhüllt von einer kräftigen Tomaten-Speck-Sauce
Vorbereitung10 mins
Kochzeit35 mins
Gesamt45 mins
Portionen4 Portionen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien600 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Zwiebel schneiden
    Eine Nahaufnahme von Händen, die eine weiße Zwiebel mit einem Kochmesser auf einem hellen Holzbrett in feine Streifen schneiden.

    Die weiße Zwiebel mit einem scharfen Küchenmesser auf einem Holzschneidebrett sorgfältig in feine, vertikale Streifen schneiden. Achten Sie auf eine gleichmäßige Dicke, damit die Zwiebelstücke später beim Anschwitzen gleichmäßig garen.

    Tip: Halbieren Sie die Zwiebel zuerst von oben nach unten und legen Sie die flache Seite auf das Brett – so liegt sie stabil und rutscht beim Schneiden nicht weg.
  2. 2Zwiebeln anschwitzen
    Fein geschnittene Zwiebeln werden mit einem Holzspatel in einer Pfanne mit Olivenöl angedünstet.

    Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die fein geschnittenen Zwiebelstreifen hineingeben. Die Zwiebeln etwa fünf Minuten dünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und sich eine süßlich-aromatische Geschmacksbasis entwickelt.

    Tip: Garen Sie die Zwiebeln langsam bei mittlerer Hitze, damit sie schön weich und süß werden, ohne Farbe anzunehmen oder zu verbrennen.
  3. 3Speck anbraten
    Rosa Speckstreifen braten zusammen mit weichen, glasigen Zwiebeln in einer Pfanne mit Öl.

    Den gewürfelten oder in Streifen geschnittenen Speck zu den glasigen Zwiebeln in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren braten, bis das Speckfett austritt und die Stücke eine goldbraune, knusprige Textur annehmen.

    Tip: Durch das gemeinsame Anbraten von Speck und Zwiebeln nimmt das Gemüse von Anfang an das herrlich rauchige, herzhafte Aroma des Fetts an.
  4. 4Mit Rotwein ablöschen
    Ein kräftiger Schluck Rotwein wird aus einem Glas in eine Edelstahlpfanne mit brodelndem Speck und Zwiebeln gegossen.

    Einen großzügigen Schluck Rotwein in die Pfanne zu den krossen Speck- und Zwiebelstücken gießen. Den Pfannenboden mit einem Spatel abschaben, um den aromatischen Bratensatz zu lösen, während der Alkohol verkocht und der Sauce Tiefe verleiht.

    Tip: Das Ablöschen ist entscheidend, um den wertvollen Bratensatz am Pfannenboden zu lösen – er bildet das geschmackliche Fundament einer authentischen Amatriciana.
  5. 5Tomatensauce hinzufügen
    Eine kräftig rote Tomatensauce wird aus einer weißen Keramikschale in die Pfanne zu Speck und Zwiebeln gegossen.

    Die dickflüssige Sauce aus geschälten Tomaten in die Pfanne geben. Alles gründlich umrühren, um die Zutaten miteinander zu verbinden, und die Sauce anschließend bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis sie eindickt und ihr volles Aroma entfaltet.

    Tip: Fügen Sie der Sauce kein zusätzliches Wasser hinzu; die natürliche Feuchtigkeit der Tomaten und des Weins reicht völlig aus, um eine sämige Konsistenz zu erzielen.
  6. 6Rigatoni kochen
    Trockene, gelbe Rigatoni-Nudeln werden in einen Topf mit sprudelnd kochendem Wasser gegeben.

    Die trockenen Rigatoni in einen großen Topf mit reichlich sprudelnd kochendem Salzwasser geben. Die Pasta etwa 12 Minuten kochen und zwischendurch probieren, bis sie perfekt al dente ist – also noch einen spürbaren, festen Kern hat.

    Tip: Rigatoni sind die ideale Wahl für dieses Gericht, da ihre hohle Form und die geriffelte Oberfläche die stückige Tomaten-Speck-Sauce besonders gut aufnehmen.
  7. 7Sauce mit Butter verfeinern
    Einige Stücke gelbe Butter schmelzen in der köchelnden, roten Tomaten-Speck-Sauce.

    Sobald die Sauce fertig eingekocht ist, kalte Butterstücke direkt in die Pfanne geben, um ihr eine extra cremige Note zu verleihen. Die Sauce sanft rühren, bis die Butter vollständig geschmolzen und gebunden ist.

    Tip: Das Einrühren von kalter Butter am Ende der Garzeit sorgt für eine feine Emulsion und verleiht der Sauce einen wunderschönen, appetitlichen Glanz.
  8. 8Pasta und Sauce zusammenführen
    Die fertige, rote Amatriciana-Sauce wird aus der Pfanne direkt in den Topf mit den abgegossenen Rigatoni gegossen.

    Sobald die Rigatoni al dente sind, das Wasser abgießen und die heiße, rote Amatriciana-Sauce direkt aus der Pfanne in den Topf mit den abgetropften Nudeln geben.

    Tip: Sichern Sie vor dem Abgießen eine kleine Tasse des stärkehaltigen Nudelwassers – damit lässt sich die Sauce beim Mischen bei Bedarf perfekt geschmeidig machen.
  9. 9Gründlich durchmischen
    Rigatoni-Nudeln werden mit einem Holzspatel in einem Topf intensiv mit der reichhaltigen Tomatensauce vermengt.

    Die Pasta portionsweise mithilfe eines Holzspatels unter die Sauce heben. Alles so lange gut vermengen, bis jede einzelne Rigatoni gleichmäßig von der herzhaften Tomatensauce umschlossen ist, dann kurz ruhen lassen, damit die Aromen einziehen.

    Tip: Durch das kräftige Durchmischen verbindet sich die Stärke der Nudeln mit der Sauce, sodass diese perfekt an der Pasta haftet und nicht auf den Tellerboden abfließt.
  10. 10Mit Olivenöl vollenden
    Ein feiner Strahl natives Olivenöl extra wird über eine angerichtete Portion Rigatoni Amatriciana gegossen.

    Die fertig gemischte Pasta auf Tellern anrichten und vor dem Servieren mit einem feinen Strahl hochwertigem, nativem Olivenöl extra beträufeln, um dem Gericht ein frisches, fruchtiges Finish zu verleihen.

    Tip: Nutzen Sie hierfür Ihr bestes Olivenöl, da sein feines, ungekochtes Aroma den Geschmack der Pasta im finalen Moment perfekt abrundet.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
3 Tage
Übrig gebliebene Pasta und Sauce in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
Aufwärmen
5 Min.
Sanft im Topf auf dem Herd mit einem kleinen Schluck Wasser erwärmen oder portionsweise in der Mikrowelle erhitzen.

Kalorien Verbrennen

Laufen
ca. 60 Minuten bei moderatem Tempo (ca. 8 km/h).
Radfahren
ca. 1 Stunde und 35 Minuten gemütliches Fahren (ca. 15 km/h).
Strammes Gehen
ca. 2 Stunden bei gleichmäßigem Tempo (ca. 5 km/h).

Häufig gestellte Fragen

Ja, natürlich. Rigatoni sind zwar der absolute Klassiker, weil ihre Rillen die dicke Sauce perfekt auffangen, aber andere röhrenförmige Sorten wie Penne oder Ziti eignen sich ebenso hervorragend.
Der Wein gibt der Sauce eine wunderbare Tiefe und eine leichte Säure, die einen tollen Kontrast zum fetten Speck bildet. Wenn Sie auf Alkohol verzichten möchten, lassen Sie ihn einfach weg oder nutzen Sie stattdessen einen kleinen Schluck Gemüsebrühe.
Das ist ein kleiner Trick aus der Profiküche. Die kalte Butter bindet die Sauce (Emulgieren), wodurch sie eine herrlich sämige, glänzende Konsistenz bekommt und optimal an den Nudeln haftet.
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