Traditionelles Ragu alla Bolognese
Penne-Pasta

Von CookFrames
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Ein echtes, langsam geschmortes Bolognese-Ragout mit Rind, Schwein und aromatischem Soffritto, mit Rotwein abgelöscht und serviert auf Penne-Pasta.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Ragù alla Bolognese ist die Seele der italienischen Wohlfühlküche und stammt ursprünglich aus Bologna. Anders als eine schnelle Tomatensauce ist dieses Ragout fleischbetont und baut auf einem traditionellen Soffritto aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie auf. Durch stundenlanges, langsames Köcheln verwandeln sich die Zutaten in ein sämiges Meisterwerk, das perfekt an jeder Rille der Penne haftet.

Ein Teller Penne-Pasta, reichlich bedeckt mit sämiger Bolognese-Fleischsauce und garniert mit frisch geriebenem Parmesan.
Ein Teller Penne-Pasta, reichlich bedeckt mit sämiger Bolognese-Fleischsauce und garniert mit frisch geriebenem Parmesan.
Vorbereitung20 mins
Kochzeit2 hr 30 mins
Gesamt2 hr 50 mins
Portionen4 Portionen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien650 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Die Butter schmelzen
    Ein Stück gelbe Butter schmilzt zusammen mit Olivenöl in einem glänzenden Edelstahltopf auf dem Herd.

    Erhitzen Sie eine Edelstahlpfanne bei mittlerer Hitze und geben Sie einen Schuss Olivenöl sowie ein Stück Butter hinein. Lassen Sie die Butter vollständig schmelzen, bis sie leicht zu brodeln beginnt. Diese Kombination sorgt für eine reichhaltige Geschmacksbasis beim Anbraten des Fleisches und verhindert, dass die Butter verbrennt.

    Tip: Warten Sie, bis die Butter aufhört zu schäumen, bevor Sie das Fleisch hinzufügen. So stellen Sie sicher, dass die Pfanne heiß genug für ein scharfes Anbraten ist.
  2. 2Das Fleisch hinzufügen
    Rinder- und Schweinehackfleisch wird aus einer Metallschüssel in eine brutzelnde Pfanne mit geschmolzener Butter gegeben.

    Geben Sie das gemischte Hackfleisch aus Rind und Schwein in die heiße Pfanne. Ein Verhältnis von eins zu eins sorgt für einen ausgewogenen Geschmack. Die Kombination beider Fleischsorten verleiht der Bolognese ihr tiefes, traditionelles Geschmacksprofil.

    Tip: Verteilen Sie das Fleisch sofort in der Pfanne, damit es gleichmäßig bräunt und nicht im eigenen Saft dämpft.
  3. 3Das Fleisch anbraten
    Ein Holzpfannenwender rührt Hackfleisch in einem Edelstahltopf um, während es gart und bräunt.

    Würzen Sie das Fleisch mit Salz und schwarzem Pfeffer und braten Sie es kräftig an. Rühren Sie gelegentlich mit einem Holzspatel um, um größere Klumpen zu zerkleinern. Lassen Sie alles so lange garen, bis das Fleisch rundum gebräunt ist und beginnt, seinen Saft abzugeben.

    Tip: Rühren Sie nicht ununterbrochen. Wenn Sie das Fleisch jeweils eine Minute unberührt braten lassen, entwickelt sich eine bessere Kruste und ein tieferes Aroma.
  4. 4Das Gemüse vorbereiten
    Fein gewürfelte weiße Zwiebeln werden von einem rechteckigen Brettchen in einen großen grauen Bräter geschüttet.

    In einem separaten Bräter oder einem schweren Topf beginnen Sie mit dem Anschwitzen des Gemüses. Geben Sie zunächst eine großzügige Menge fein gewürfelte weiße Zwiebeln mit etwas Öl hinein. Bei mittlerer Hitze dünsten, bis sie glasig sind.

    Tip: Schneiden Sie das Gemüse in sehr kleine, gleichmäßige Würfel, damit es während des langen Köchelns perfekt in der Sauce zergeht.
  5. 5Das Soffritto anschwitzen
    Gewürfelte orangefarbene Karotten werden zu den Zwiebeln im Topf gegeben, um ein traditionelles Soffritto aufzubauen.

    Fügen Sie die fein gewürfelten Karotten und den Staudensellerie zu den Zwiebeln im Bräter hinzu. Würzen Sie das Gemüse mit Salz und schwarzem Pfeffer und schwitzen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze an, bis alles weich wird und herrlich duftet.

    Tip: Durch das langsame Anschwitzen karamellisiert der natürliche Zucker im Gemüse, was eine wunderbar süß-saure Basis für das Ragout schafft.
  6. 6Die Lorbeerblätter hinzufügen
    Zwei getrocknete Lorbeerblätter liegen auf der gedünsteten Gemüsemischung aus Karotten, Sellerie und Zwiebeln in einem grauen Topf.

    Sobald die Basis aus Zwiebeln, Karotten und Sellerie im Topf weich gedünstet ist, legen Sie zwei getrocknete Lorbeerblätter darauf. Diese Kräuter setzen ein feines, holziges Aroma frei, das dem Bolognese-Ragout eine wunderbare Geschmackstiefe verleiht.

    Tip: Für ein intensiveres Aroma können Sie die Lorbeerblätter vor dem Hinzufügen leicht anknicken, damit die ätherischen Öle besser austreten.
  7. 7Den Rotwein flambieren
    Blaue Flammen lodern auf der Oberfläche von Rotwein in einem Edelstahltopf auf einem Induktionsherd.

    Gießen Sie den Rotwein in einen kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Entzünden Sie den Wein vorsichtig mit einem langen Stabfeuerzeug, um den Alkohol zu verbrennen. Dieses Flambieren nimmt dem Wein die scharfe Alkoholnote und konzentriert die fruchtigen Aromen, die als tiefe Basis für die Sauce dienen.

    Tip: Schalten Sie unbedingt die Dunstabzugshaube aus, bevor Sie den Wein entzünden, damit die Flammen nicht nach oben gezogen werden.
  8. 8Fleisch und Gemüse vermengen
    Eine Person rührt mit einem Holzspatel gebratenes Hackfleisch unter das gedünstete Gemüse im Topf.

    Geben Sie das gebräunte Hackfleisch in den Bräter zum angeschwitzten Gemüse. Nehmen Sie auch den Bratensaft und das Fett aus der Pfanne mit, da darin extrem viel Geschmack steckt. Rühren Sie die Mischung gründlich um, damit sich Fleisch und Gemüse optimal verbinden.

    Tip: Kratzen Sie den Pfannenboden des Fleischtopfs mit einem Holzspatel ab, um den Bratensatz zu lösen, und geben Sie diesen für noch mehr Geschmack mit in den Bräter.
  9. 9Mit dem flambierten Wein ablöschen
    Ein Schwall dunkler Rotwein wird in einen Topf mit gebräuntem Hackfleisch und gewürfeltem Gemüse gegossen.

    Gießen Sie den flambierten Rotwein direkt in den Bräter zum Fleisch und Gemüse. Die Flüssigkeit hilft dabei, den Bratensatz am Topfboden zu lösen und die köstlichen Röststoffe in die Sauce einzubinden.

    Tip: Wenn Sie den Wein nicht separat flambieren möchten, können Sie ihn auch direkt dazugießen und einfach einige Minuten länger köcheln lassen, bis der Alkoholgeruch verflogen ist.
  10. 10Die Tomaten hinzufügen
    Ganze geschälte Tomaten werden aus einer Konservendose in einen großen Topf mit der Fleisch-Gemüse-Basis gegossen.

    Geben Sie eine große Dose ganze geschälte Tomaten mitsamt dem Saft in den Topf. Zerdrücken Sie die Tomaten vorsichtig mit Ihrem Holzspatel. Während das Ragout köchelt, zerfallen sie vollständig und bilden eine stückige, herzhafte Tomatenbasis.

    Tip: Verwenden Sie hochwertige Dosentomaten, wie San Marzano, für ein optimales Verhältnis von Süße und Säure.
  11. 11Die Pfanne für extra Geschmack ausspülen
    Eine hellbraune Flüssigkeit mit Fleischfetten wird aus einer Edelstahlpfanne in den Hauptkochtopf gegossen.

    Geben Sie ein klein wenig Wasser in die Pfanne, in der das Fleisch angebraten wurde. Schwenken Sie es gut durch, um restliches Fett und Röststoffe aufzunehmen, und gießen Sie diese geschmacksintensive Flüssigkeit in den Bräter. So geht nichts vom guten Geschmack verloren.

    Tip: Diese zusätzliche Flüssigkeit sorgt außerdem dafür, dass das Ragout während des langen, langsamen Schmorprozesses nicht zu trocken wird.
  12. 12Mit getrockneten Kräutern würzen
    Getrocknete grüne Kräuter werden aus einem kleinen Glas in einen großen Topf mit kochender roter Bolognese-Sauce gestreut.

    Streuen Sie eine großzügige Menge getrockneten Salbei oder Oregano in das köchelnde Ragout. Diese Kräuter sind essenziell für die klassisch-würzige Note einer echten Bolognese. Rühren Sie die Kräuter sanft unter, damit sie sich gleichmäßig verteilen.

    Tip: Zerreiben Sie die getrockneten Kräuter vor dem Hinzufügen zwischen den Fingern, um die ätherischen Öle freizusetzen und das Aroma zu maximieren.
  13. 13Die Sauce abrunden und eindicken
    Eine Hand rührt eine köchelnde, sämige rote Fleischsauce mit einem Silberlöffel um, um Gewürze einzuarbeiten.

    Nachdem die Sauce mindestens eine Stunde geköchelt hat, rühren Sie das Tomatenmark und einen Löffel weißen Zucker unter. Das Tomatenmark sorgt für Bindung und eine tiefe Farbe, während der Zucker die natürliche Säure der Tomaten ausgleicht. Lassen Sie alles für mindestens eine weitere Stunde sanft köcheln.

    Tip: Schmecken Sie die Sauce immer erst ab, bevor Sie Zucker hinzufügen. Wenn die Tomaten von Natur aus sehr süß sind, reicht oft schon eine kleine Prise.
  14. 14Pasta und Sauce vermengen
    Eine Schöpfkelle gießt sämige Bolognese-Fleischsauce über gekochte Penne-Pasta in einer Edelstahlpfanne.

    Geben Sie die fertige, reichhaltige Bolognese-Sauce über die gekochte Penne-Pasta in eine Pfanne. Schwenken Sie die Pasta und die Sauce bei schwacher Hitze etwa eine Minute lang durch. So haftet die Sauce perfekt an den Nudeln und sorgt für einen harmonischen Geschmack bei jedem Bissen.

    Tip: Geben Sie für das beste Ergebnis beim Durchmengen einen kleinen Schluck Nudelwasser hinzu. Das hilft der Sauce, zu emulgieren und die Pasta perfekt zu umschließen.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
1 week
Bewahren Sie die Sauce in einem luftdichten Behälter auf; das Aroma entfaltet sich nach 24 Stunden oft noch besser.
Gefrierschrank
3 months
Frieren Sie die Sauce portionsweise ein. Vor dem Aufwärmen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Aufwärmen
5–10 min
Bei schwacher Hitze auf dem Herd erwärmen und einen kleinen Schluck Wasser hinzufügen, um die Konsistenz wiederherzustellen.

Kalorien Verbrennen

Laufen
~65 Minuten bei konstantem Tempo (~10 km/h).
Gemütliches Radfahren
~1 Stunde 45 Minuten entspanntes Fahren (~16 km/h).
Badminton
~1 Stunde 20 Minuten hobbymäßiges, dynamisches Spiel.

Häufig gestellte Fragen

Ja, aber das traditionelle 1:1-Verhältnis von Rind und Schwein sorgt für ein komplexeres Aroma und den passenden Fettanteil für eine wunderbar sämige Sauce.
Das Flambieren nimmt dem Wein schnell die scharfe Alkoholnote, während der Zucker und die Fruchtnoten konzentriert werden, was der Sauce mehr Tiefe verleiht.
Jeder tiefe Topf mit schwerem Boden und einem gut schließenden Deckel funktioniert ebenfalls. Der schwere Boden ist wichtig für eine gleichmäßige Hitzeverteilung beim langen Köcheln.
Das liegt meistens an den Tomaten. Eine kleine Menge Zucker, wie in diesem Rezept beschrieben, hilft dabei, die Säure auszubalancieren, ohne die Sauce süß schmecken zu lassen.
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