Kartoffel-Eintopf
gepökelten Schweinerippchen

Von CookFrames
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Ein wärmender, traditioneller chinesischer Eintopf: Tief rauchige, mit Reiskleie gepökelte Schweinerippchen werden mit zartschmelzenden Kartoffelstücken butterweich geschmort.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Gepökeltes Fleisch, auch bekannt als Lawei, hat einen festen Platz in der chinesischen Kochgeschichte, besonders in den regionalen Traditionen, die auf Räuchern und Lufttrocknen setzen, um die Ernte haltbar zu machen. Dieser tröstliche Eintopf verbindet die intensiv herzhafte, rauchige Tiefe der mit Reiskleie geräucherten Schweinerippchen mit bescheidenen Kartoffeln, die die würzige Brühe aufsaugen. Es ist ein rustikales Gericht für die Seele, das wunderbar zeigt, wie Zeit und Geduld einfache Zutaten in ein geschmackliches Meisterwerk verwandeln.

Eine Edelstahlschüssel gefüllt mit einem herzhaften Eintopf aus gepökelten Rippchen und Kartoffeln, garniert mit frischen grünen Knoblauchsprossen und roter Chili.
Eine Edelstahlschüssel gefüllt mit einem herzhaften Eintopf aus gepökelten Rippchen und Kartoffeln, garniert mit frischen grünen Knoblauchsprossen und roter Chili.
Vorbereitung20 mins
Kochzeit30 mins
Gesamt50 mins
Portionen4 Portionen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien550 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Gepökelte Rippchen zerteilen
    Nahaufnahme von Händen, die ein Stück gepökelte Schweinerippchen mit einem schweren Hackbeil auf einem Holzschneidebrett in kleine Stücke hacken.

    Legen Sie das Stück der gepökelten Schweinerippchen auf ein stabiles Holzschneidebrett. Hacken Sie das Fleisch mit einem schweren Küchenbeil in gleichmäßige, mundgerechte Stücke. Eine einheitliche Größe sorgt dafür, dass das Fleisch später gleichmäßig gart und zart wird.

    Tip: Halten Sie das Fleisch gut fest und führen Sie kräftige, gezielte Schläge aus, damit die Knochen nicht in kleine Splitter zerbrechen.
  2. 2Rippchen zum Blanchieren vorbereiten
    Eine Person gibt frisch gehackte Stücke von gepökelten Schweinerippchen von einem runden Holzschneidebrett in eine Edelstahlpfanne mit kaltem Wasser.

    Geben Sie die gehackten Rippchen vom Schneidebrett in einen Topf mit kaltem Wasser. Das Blanchieren in kaltem Wasser zu beginnen, ist wichtig, um überschüssiges Salz an der Oberfläche, rauchige Verunreinigungen und strenge Gerüche sanft aus dem Pökelfleisch zu ziehen.

    Tip: Geben Sie das Pökelfleisch niemals direkt in kochendes Wasser; im kalten Wasser können sich die Poren langsam öffnen, was für eine saubere Brühe sorgt.
  3. 3Blanchierte Rippchen abspülen
    Hände waschen blanchierte gepökelte Schweinerippchen gründlich unter sauberem fließendem Wasser in einem Spülbecken.

    Legen Sie die blanchierten Rippchen in eine Schüssel und spülen Sie sie unter fließendem kaltem Wasser ab. Waschen Sie jedes Stück gründlich, um Schaum, Unreinheiten oder überschüssiges Salz vom Blanchieren zu entfernen, und lassen Sie sie gut abtropfen.

    Tip: Gründliches Waschen in diesem Schritt garantiert, dass die spätere Eintopf-Brühe klar, hell und optisch ansprechend bleibt.
  4. 4Rippchen mit Ingwer anbraten
    Ein Pfannenwender aus Metall brät gepökelte Schweinerippchen und in Scheiben geschnittenen Ingwer in einem großen Edelstahl-Wok an.

    Erhitzen Sie den Wok und geben Sie die blanchierten Rippchen zusammen mit frischen Ingwerscheiben hinein. Braten Sie alles bei mittlerer bis hoher Hitze kräftig an, bis die Fleischstücke etwas von ihrem eigenen Fett abgeben und sich ein reiches, herzhaftes Aroma entfaltet.

    Tip: Das scharfe Anbraten des Pökelfleischs vor dem Schmoren schließt die Säfte ein und schafft eine tiefere, vollmundigere rauchige Geschmacksbasis.
  5. 5Aromaten und Gewürze hinzufügen
    Eine Person schüttet ganze Knoblauchzehen und getrocknete rote Chilis aus einer kleinen Metallschüssel in einen Wok zu den angebratenen Rippchen.

    Geben Sie eine großzügige Handvoll getrockneter roter Chilischoten und ganze, geschälte Knoblauchzehen zu den angebratenen Rippchen in den Wok. Schwenken und braten Sie alles kurz weiter, damit die Hitze die Gewürze aufweckt und das Fleisch deren markantes Aroma aufnehmen kann.

    Tip: Bewegen Sie die Zutaten nach der Zugabe der Chilis zügig weiter, damit sie nicht verbrennen und bitter werden.
  6. 6Heißes Wasser zum Schmoren angießen
    Kochendes Wasser wird aus einer Edelstahl-Isolierkanne in einen Wok voller gepökelter Schweinerippchen und aromatischer Gewürze gegossen.

    Gießen Sie vorsichtig kochendes Wasser aus einem Wasserkocher direkt über die Rippchen und Aromaten in den Wok. Füllen Sie so viel Wasser ein, dass alle Zutaten vollständig bedeckt sind, um ausreichend Flüssigkeit für eine gehaltvolle Suppenbasis zu erhalten.

    Tip: Verwenden Sie hier unbedingt kochend heißes Wasser; kaltes Wasser würde das heiße Fleisch sofort zusammenziehen lassen und die Rippchen zäh machen.
  7. 7Rippchen in den Schnellkochtopf umfüllen
    Eine Person gießt eine kräftige Brühe mit gepökelten Rippchen, Knoblauch und getrockneten Chilis aus einer Edelstahlpfanne in einen Schnellkochtopf.

    Gießen Sie die angebratenen Rippchen zusammen mit der aromatischen Brühe und den Chilis vorsichtig aus dem Wok in einen Schnellkochtopf. Fügen Sie bei Bedarf noch etwas kochendes Wasser hinzu, damit genügend würzige Basis für den Eintopf vorhanden ist.

    Tip: Die Verwendung von kochendem anstelle von kaltem Wasser verhindert, dass das Fleisch fest wird, und hält die Rippchen schön zart.
  8. 8Kartoffeln vorbereiten
    Eine Frau in einer braunen Schürze schneidet geschälte gelbe Kartoffeln mit einem großen Küchenmesser auf einem runden Holzschneidebrett in rustikale Stücke.

    Legen Sie die geschälten Kartoffeln auf ein Holzschneidebrett und schneiden Sie sie in gleichmäßige, rustikale Stücke (Rollschnitt). Diese Schnitttechnik schafft mehr Oberfläche, sodass die Kartoffeln die reichhaltigen Aromen der Fleischbrühe besser aufsaugen können.

    Tip: Wenn Sie keine Kartoffeln zur Hand haben, eignen sich auch Taro-Wurzeln oder Rettich hervorragend für diesen Eintopf.
  9. 9Rote Chilis in Scheiben schneiden
    Eine Frau schneidet leuchtend rote Chilischoten auf einem Holzschneidebrett, daneben liegen frische grüne Knoblauchsprossen.

    Schneiden Sie die frischen roten Chilischoten vorsichtig in Stücke, die in Größe und Form den Kartoffelstücken ähneln. Diese Chilis sorgen für einen leuchtenden Farbakzent und eine milde Schärfe, die den herzhaften Eintopf perfekt ergänzt.

    Tip: Passen Sie die Menge der Chilis an Ihren eigenen Schärfegrad an oder entfernen Sie die Kerne für ein milderes Ergebnis.
  10. 10Grüne Knoblauchsprossen hacken
    Nahaufnahme von Händen, die grüne Knoblauchsprossen auf einem runden Holzbrett schneiden; in Schüsseln sind rote Chilis und Kartoffeln zu sehen.

    Schneiden Sie die frischen grünen Knoblauchsprossen auf dem Schneidebrett in kurze Abschnitte. Diese werden erst ganz am Ende des Kochvorgangs hinzugefügt, um einen frischen, aromatischen Kontrast zu den gehaltvollen Rippchen zu bieten.

    Tip: Knoblauchsprossen garen sehr schnell. Bewahren Sie sie daher getrennt von den Kartoffeln und Chilis bis zum letzten Schritt auf.
  11. 11Kartoffeln und Chilis zu den Rippchen geben
    Goldgelbe Kartoffelstücke werden aus einem Sieb in eine große Edelstahlpfanne mit köchelnder Brühe, Rippchen, Knoblauch und roten Chilis geschüttet.

    Nachdem die Rippchen 8 Minuten im Schnellkochtopf gegart haben, gießen Sie alles zurück in den Wok. Geben Sie nun die Kartoffelstücke und die geschnittenen roten Chilis direkt in die köchelnde Brühe zu den Rippchen.

    Tip: Achten Sie darauf, dass die Kartoffeln vollständig von der Brühe bedeckt sind, damit sie gleichmäßig garen und das rauchige Aroma aufnehmen.
  12. 12Den Eintopf abschmecken
    Eine Frau gibt mit einem Schöpflöffel Würzmittel aus einem durchsichtigen Behälter in einen köchelnden Wok mit Schweinerippchen und Kartoffeln.

    Decken Sie den Wok ab und lassen Sie die Kartoffeln zusammen mit den Rippchen für etwa 5 Minuten köcheln. Sobald die Kartoffeln fast weich sind, rühren Sie einen Teelöffel Würzpulver in den Eintopf, um den Geschmack abzurunden.

    Tip: Gepökelte Rippchen sind von Natur aus bereits salzig. Probieren Sie die Brühe deshalb unbedingt, bevor Sie zusätzliches Salz oder weitere Gewürze hinzufügen.
  13. 13Knoblauchsprossen unterheben
    Gehackte grüne Knoblauchsprossen werden aus einer Glasschüssel in einen dampfenden Wok mit geschmorten Rippchen und Kartoffelstücken gegeben.

    Geben Sie die gehackten Knoblauchsprossen in den Wok zu den fertigen Rippchen und Kartoffeln. Rühren Sie sie vorsichtig unter und lassen Sie die Restwärme ihr duftendes Aroma direkt vor dem Servieren freisetzen.

    Tip: Knoblauchsprossen garen extrem schnell. Durch die Zugabe ganz zum Schluss behalten sie ihre leuchtend grüne Farbe und ihren frischen Geschmack, ohne matschig zu werden.

Aufbewahren & Aufwärmen

Kühlschrank
3–4 Tage
Bewahren Sie Reste in einem luftdichten Behälter auf. Die Aromen vertiefen sich über Nacht noch weiter.
Gefrierschrank
Bis zu 2 Monate
Frieren Sie den Eintopf nach Möglichkeit ohne die Kartoffeln ein, da diese beim Auftauen eine mehlige, krümelige Konsistenz bekommen können.
Aufwärmen
5–8 Min.
In einem Wok oder Topf bei mittlerer Hitze gründlich aufwärmen. Geben Sie einen Schuss Wasser hinzu, falls die Brühe zu sehr eingedickt ist.

Kalorien Verbrennen

Joggen
~55 Minuten bei moderatem Tempo (~10 km/h).
Zügiges Gehen
~1 Stunde 50 Minuten zügiges Gehen (~5 km/h).
Badminton
~1 Stunde 10 Minuten aktives Badmintonspielen.

Häufig gestellte Fragen

Wenn der Blanchiervorgang in kaltem Wasser beginnt, können sich die Poren des Fleisches langsam öffnen. So lassen sich überschüssiges Salz, intensive Rauchrückstände und unangenehme Gerüche sanft herauslösen, anstatt sie in den Fleischfasern einzuschließen.
Ja, aber da authentische, getrocknete Pökelrippchen recht zäh sind, müssen Sie diese abgedeckt in einem normalen Topf oder Wok für etwa 45 bis 60 Minuten schmoren lassen, bevor Sie die Kartoffeln hinzufügen.
Probieren Sie die Brühe immer erst, nachdem die Kartoffeln mitgeköchelt haben und kurz vor dem Servieren. Gepökelte Rippchen sind von Natur aus sehr salzig, und dieses Salz geht beim Kochen in die Brühe über – zusätzliches Salz ist daher nur selten nötig.
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