Klassisches koreanisches Doenjang Jjigae (Eintopf
Sojabohnenpaste, Rindfleisch und Muscheln)
Ein herzerwärmender koreanischer Klassiker: Würzige Sojabohnenpaste trifft auf herzhafte Brühe mit zartem Rindfleisch, Muscheln, Tofu und Zucchini.
Doenjang Jjigae ist das ultimative koreanische Comfort Food und ein fester Bestandteil alltäglicher Familienessen. Im Gegensatz zu moderneren Varianten kombiniert diese Version die erdige Tiefe traditioneller fermentierter Sojabohnenpaste mit saftigem Rindfleisch und meerfrischen Muscheln. So entsteht eine unglaublich harmonische Surf-and-Turf-Brühe.
Zutaten
- 20 whole frische Venusmuscheln
- 200 g Rindfleisch in Scheiben
- 200 g Tofu
- 0.5 whole Zucchini
- 1 small kleine Kartoffel
- 1 small handful kleine Handvoll Enoki-Pilze
- 0.25 whole rote Zwiebel
- 3 tbsp koreanische Sojabohnenpaste (Doenjang)
- 2 tbsp koreanische Chilipaste (Gochujang)
- 500 ml Reiswasser
- 1 whole Chilischote
- to taste Speiseöl
Zubereitung
- 1Muscheln wässern

Die frischen Muscheln in eine Schüssel mit Salzwasser geben und einweichen lassen. Dadurch stoßen die Muscheln natürlichen Sand und Unreinheiten aus dem Inneren ihrer Schalen aus, was für eine saubere Textur im fertigen Eintopf sorgt.
Tip: Die Schüssel während des Einweichens an einem kühlen, dunklen Ort lagern, um den Meeresboden zu imitieren. So öffnen sich die Muscheln besser und geben den Sand effektiver ab. - 2Rindfleisch und Zwiebeln anbraten

Etwas Öl in einen Topf oder eine Pfanne geben. Die roten Zwiebelstreifen hinzufügen und anbraten, bis sie duften. Danach das geschnittene Rindfleisch dazugeben und mit Stäbchen pfannenrühren, bis das Fleisch die Farbe von rosa zu braun wechselt. Das Fleisch anschließend herausnehmen und beiseitestellen.
Tip: Das Rindfleisch in dieser Phase nicht zu lange braten, da es später im Eintopf noch fertig gekocht wird. - 3Reiswasser-Basis hinzufügen

500 ml trübes Reiswasser in den Topf gießen, um die nährstoffreiche flüssige Basis für den Eintopf zu bilden. Diese traditionelle Technik dickt die Brühe natürlich an und verleiht ihr eine feine, runde Süße, die die herzhaften Pasten-Aromen ausgleicht.
Tip: Das Wasser vom zweiten oder dritten Waschen des Reises verwenden, damit es sauber, aber dennoch stärkereich genug für die Brühe ist. - 4Sojabohnenpaste auflösen

Eine großzügige Portion der dunklen koreanischen Sojabohnenpaste mit einem Holzlöffel in den Topf geben. Die Paste vorsichtig verrühren, bis sie sich vollständig in der Flüssigkeit auflöst und das reichhaltige Fundament der Brühe bildet.
Tip: Ein kleines, leicht in die Brühe eingetauchtes Sieb hilft dabei, die Paste gleichmäßig zu zerdrücken und klumpenfrei aufzulösen. - 5Kartoffeln köcheln lassen

Die gewürfelten rohen Kartoffeln vorsichtig in die köchelnde orangefarbene Suppenbasis geben, nachdem sich die Sojabohnen- und Chilipasten aufgelöst haben. Die Kartoffeln etwa 3 Minuten vorkochen, damit sie weich werden, bevor das schneller garende Gemüse folgt.
Tip: Die Kartoffeln in gleichmäßige, mundgerechte Würfel schneiden, damit sie in der kurzen Kochzeit gleichmäßig durchgaren. - 6Frisches Gemüse hinzufügen

Eine handvoll frische Enoki-Pilze zusammen mit den Zucchini-Scheiben und Tofuwürfeln direkt in die kochende Brühe geben. Die Zutaten gleichmäßig untertauchen, damit sie gar werden und die herzhaften Aromen der Suppenbasis aufnehmen.
Tip: Die unteren Wurzeln der Enoki-Pilze abschneiden und sie vor dem Hinzufügen leicht in kleinere Bündel zupfen, damit sich der Eintopf später leichter servieren lässt. - 7Proteine und Meeresfrüchte dazugeben

Die vorbereiteten Muscheln sowie das angebratene Rindfleisch und die Zwiebeln wieder in den kochenden Topf geben. Alles zusammen weitere 5 Minuten kochen lassen, damit sich die Muscheln öffnen und ihr feines Meeresaroma an die Brühe abgeben.
Tip: Muscheln, die sich nach dem 5-minütigen Kochen nicht geöffnet haben, sofort aussortieren, da sie vor dem Kochen eventuell nicht mehr frisch oder lebendig waren. - 8Mit grüner Chili garnieren

Kurz vor dem Servieren die frisch gehackten grünen Chiliringe über den kochenden Eintopf streuen. Diese letzte Zutat verleiht der reichhaltigen Brühe ein frisches, scharfes Aroma.
Tip: Für zusätzliche Schärfe die Chilisamen drin lassen; für eine mildere Variante die Samen entfernen oder die Chili ganz weglassen.