Authentischer Doenjang-jjigae (Koreanischer Eintopf
Sojabohnenpaste)
Ein reichhaltiger koreanischer Klassiker mit einer tiefwürzigen Brühe aus fermentierter Sojabohnenpaste, zarter Zucchini, weichem Tofu und herrlich saftigem Rindfleisch.
Doenjang-jjigae ist ein Grundpfeiler der täglichen koreanischen Küche und wird für sein komplexes Aroma geschätzt, das durch gereifte, fermentierte Sojabohnenpaste entsteht. In dieser Variante sorgt feingeschnittenes, marmoriertes Rindfleisch für eine luxuriöse Tiefe in der Brühe, die durch die feine Schärfe von frischen Chilischoten und grobem Chilipulver perfekt ausbalanciert wird.
Zutaten
- 2 tbsp koreanische Sojabohnenpaste (Doenjang)
- 2 tbsp grobes koreanisches Chilipulver (Gochugaru)
- 200 g feingeschnittenes, marmoriertes Rindfleisch (z. B. Brustkern)
- 1/2 whole grüne Zucchini
- 100 g weißer Rettich
- 1/2 whole Zwiebel
- 150 g Tofu
- 1 whole grüne Chilischote
- 1 whole rote Chilischote
- 600 ml Wasser
Zubereitung
- 1Zucchini schneiden

Legen Sie eine frische grüne Zucchini auf ein Holzschneidebrett und schneiden Sie sie mit einem scharfen Küchenmesser in kleine, mundgerechte Stücke. Gleichmäßig große Stücke sorgen später für ein gleichmäßiges Garen im heißen Eintopf.
Tip: Halten Sie Ihre Finger wie eine Kralle angewinkelt, während Sie die Zucchini fixieren, um ein sicheres und präzises Schneiden zu gewährleisten. - 2Wasser abmessen und eingießen

Messen Sie die benötigte Wassermenge mit einem Glasmessbecher ab und gießen Sie sie direkt in einen traditionellen schwarzen Tontopf, der sicher auf dem Gasherd steht.
Tip: Traditionelle koreanische Tontöpfe speichern die Wärme hervorragend und halten den Eintopf auch nach dem Vom-Herd-Nehmen noch lange kochend heiß. - 3Sojabohnenpaste auflösen

Geben Sie die koreanische Sojabohnenpaste in ein feinmaschiges Metallsieb, das Sie über den Topf halten. Drücken und reiben Sie die Paste mit einem Holzlöffel durch das Sieb ins Wasser, damit sie sich gleichmäßig und klumpenfrei zu einer homogenen Brühe auflöst.
Tip: Das Durchsieben der Sojabohnenpaste entfernt grobe Bohnenrückstände, was der Suppe eine spürbar feinere und glattere Textur verleiht. - 4Rettich und Zucchini hinzufügen

Geben Sie die vorbereiteten rohen weißen Rettich- und Zucchini-Scheiben vorsichtig in die köchelnde Sojabohnenbrühe. Lassen Sie das Gemüse etwa 5 Minuten kochen, damit es seine natürliche Süße entfaltet und weich wird.
Tip: Rettich braucht länger zum Garen als anderes Gemüse. Durch das frühe Hinzufügen wird er wunderbar zart und nimmt die Aromen der Brühe perfekt auf. - 5Chilischoten dazugeben

Geben Sie die gehackten roten und grünen Chilischoten aus einer kleinen Schüssel in den kochenden Eintopf. Dies bringt eine frische, klare Schärfe hinein, die die reichhaltige Tiefe der fermentierten Sojabohnenpaste perfekt kontrastiert.
Tip: Wenn Sie einen milderen Eintopf bevorzugen, entfernen Sie vor dem Hacken einfach die Kerne aus den Chilischoten. - 6Rindfleisch hinzufügen

Geben Sie die dünnen Scheiben des rohen, marmorierten Rindfleischs mit einer Küchenzange vorsichtig zusammen mit dem Tofu und dem Gemüse in den brodelnden Eintopf. Das Fett des Fleisches schmilzt in die Suppe und sorgt für ein tiefes, herzhaftes Geschmacksprofil.
Tip: Hauchdünn geschnittenes Rindfleisch gart extrem schnell. Verteilen Sie die Scheiben beim Einlegen gut in der kochenden Flüssigkeit, damit sie nicht verklumpen. - 7Chilipulver unterrühren

Geben Sie als letzten Schliff zwei Löffel des groben roten Chilipulvers in den Eintopf. Dies verleiht der Brühe eine kräftige, appetitliche Farbe und eine subtile Wärme, die die würzige Tiefe der Sojabohnenpaste abrundet.
Tip: Grobes Chilipulver sorgt für eine schöne Optik und den typischen Geschmack, ohne die Suppe dabei mehlig oder zu dickflüssig zu machen.