Cremige Maiscremesuppe
Schinken
Eine samtige Maissuppe mit süßen Maiskörnern und herzhaftem Schinken in einer butterigen Mehlschwitze. Verfeinert mit Sahne und Rosmarin für puren Genuss.
Eine cremige Maissuppe ist der Inbegriff von Komfortessen und verbindet auf wunderbare Weise asiatische und westliche Aromen. Diese Variante setzt auf eine klassische Mehlschwitze und das aromatische Kochwasser des Maises für eine perfekte, sämige Konsistenz. Ein schnelles, aber feines Gericht, das sich ideal als leichtes Mittagessen oder wärmende Vorspeise eignet.
Zutaten
- 0.5 piece Schinkenwurst
- 50 g Süßmaiskörner
- 1 tbsp Butter
- 1 tbsp Weizenmehl
- 50 ml Kaffeesahne
- to taste konzentrierter Hühnerfond
- to taste Meersalz
- to taste schwarzer Pfeffer
- to taste getrockneter Rosmarin
Zubereitung
- 1Schinkenwurst würfeln

Schneiden Sie eine halbe rosa Schinkenwurst auf einem Holzbrett in kleine, gleichmäßige Würfel. Diese herzhaften Stückchen sorgen in jedem Löffel der cremigen Suppe für eine tolle Textur und eine feine salzig-süße Note.
Tip: Schneiden Sie die Würfel möglichst klein und gleichmäßig, damit sie sich später gut in der Suppenbasis verteilen. - 2Mais abgießen

Sobald die Maiskörner weich sind, heben Sie sie mit einem feinen Sieb oder Schaumlöffel aus dem kochenden Wasser. Geben Sie den Mais in eine Schale und stellen Sie den Topf mit dem Kochwasser für die spätere Verwendung beiseite.
Tip: Schütten Sie das Wasser auf keinen Fall weg! Das süßliche Maiswasser verleiht der Brühe später ein tiefes Eigenaroma, das einfaches Wasser nicht bieten kann. - 3Mehlschwitze vorbereiten

Lassen Sie ein Stück Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, geben Sie einen Löffel Weizenmehl hinzu und rühren kontinuierlich, bis die Mischung glatt ist und eine leicht goldene Farbe annimmt.
Tip: Ständiges Rühren ist hier das A und O, damit das Mehl nicht anbrennt und die Suppe später garantiert klümpchenfrei andickt. - 4Schinken und Mais anbraten

Geben Sie die Schinkenwürfel und die gekochten Maiskörner direkt zur Mehlschwitze in den Topf. Schwitzen Sie die Zutaten etwa eine Minute lang kurz an, sodass alles gut mit der Butter überzogen wird und sich die Aromen entfalten können.
Tip: Das kurze Anbraten des Schinkens lässt etwas Fett austreten und intensiviert den herzhaften Geschmack des Fleisches. - 5Maiswasser hinzufügen

Gießen Sie das aufgehobene Maiskochwasser zurück in den Topf zu dem angebratenen Schinken und Mais. Diese Flüssigkeit fängt die natürliche Süße und das Aroma ein, die beim Kochen des Maises freigesetzt wurden.
Tip: Rühren Sie die Suppe beim Eingießen am besten mit einem Schneebesen um, damit sich die Mehlschwitze gleichmäßig und klümpchenfrei auflöst. - 6Einköcheln lassen

Reduzieren Sie die Hitze nach dem Angießen und lassen Sie die Suppe sanft köcheln. Rühren Sie gelegentlich um, während die Mehlschwitze die Basis über einige Minuten hinweg zu einer samtigen Konsistenz bindet.
Tip: Achten Sie darauf, bis zum Topfboden zu rühren, damit die andickende Suppe nicht ansetzt oder anbrennt. - 7Sahne unterrühren

Gießen Sie die Kaffeesahne langsam unter ständigem Rühren in den köchelnden Topf. Das verleiht der Suppe ihre charakteristische Cremigkeit und einen feinen Milchgeschmack, der hervorragend zum süßen Mais passt.
Tip: Für einen noch reichhaltigeren Geschmack können Sie Schlagsahne verwenden; für eine leichtere Variante eignet sich Vollmilch. - 8Mit Hühnerfond würzen

Geben Sie einen Schuss konzentrierten Hühnerfond oder Geflügelbrühe in den Topf. Dies schafft ein herzhaftes Fundament, das die Süße der Sahne und der Maiskörner perfekt ausgleicht.
Tip: Seien Sie danach vorsichtig mit zusätzlichem Salz, da konzentrierter Hühnerfond oft schon recht salzig ist. - 9Garnieren und servieren

Runden Sie das Gericht ab, indem Sie getrockneten Rosmarin über die cremige Suppe streuen. Das sorgt für eine herbe, erdige Duftnote, die der Reichhaltigkeit der Sahne entgegenwirkt. Ein wenig frischer schwarzer Pfeffer verleiht zusätzliche Wärme.
Tip: Für ein intensiveres Aroma reiben Sie den getrockneten Rosmarin direkt vor dem Streuen kurz zwischen den Fingern, um die ätherischen Öle freizusetzen.