Hausgemachtes Ramen-Menma (Gewürzte Bambussprossen)

Von CookFrames
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Salzig, süß und tief aromatisch – diese zarten, gewürzten Bambussprossen sind die unverzichtbare Einlage für jede authentische Schüssel japanische Ramen.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Menma ist ein klassisches japanisches Topping, das traditionell aus milchsauer fermentierten Bambussprossen hergestellt wird. Während man sie oft fertig im Glas findet, ermöglicht die eigene Zubereitung die perfekte Balance aus dunkler Sojasauce und Mirin für eine unvergleichliche Glasur. Dieses Rezept nutzt eine traditionelle Schmormethode, um jede Faser mit tiefem Umami zu durchdringen, abgerundet durch Sesamöl für das charakteristisch nussige Aroma.

Glänzende, gewürzte Bambussprossen (Menma) köcheln in einer reichhaltigen Glasur auf Sojasaucenbasis.
Glänzende, gewürzte Bambussprossen (Menma) köcheln in einer reichhaltigen Glasur auf Sojasaucenbasis.
Vorbereitung5 mins
Kochzeit15 mins
Gesamt20 mins
Portionen4 Portionen
SchwierigkeitsgradEinfach
Kalorien60 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Das Speiseöl erhitzen
    Klares Speiseöl wird aus einer Kunststoff-Dosierflasche in eine glänzende Edelstahlpfanne auf einem tragbaren Gaskocher gegossen.

    Erhitzen Sie eine Edelstahlpfanne bei mittlerer bis hoher Stufe. Sobald die Pfanne ausreichend heiß ist, geben Sie eine kleine Menge Speiseöl hinein und schwenken Sie sie, damit der Pfannenboden gleichmäßig benetzt wird.

    Tip: Eine gut vorgeheizte Pfanne verhindert, dass die Bambussprossen anhaften, und sorgt von Anfang an für ein gleichmäßiges Anbraten.
  2. 2Die Bambussprossen hinzufügen
    Eine Person mit schwarzen Handschuhen gibt eine Handvoll geschnittene Bambussprossen aus einem Metalltopf in die heiße Pfanne.

    Geben Sie die in Scheiben geschnittenen Bambussprossen in die heiße Pfanne. Rühren Sie alles kurz um, damit alle Stücke mit Öl überzogen werden. Achten Sie auf das charakteristische Zischen, das anzeigt, dass die Oberflächenfeuchtigkeit verdampft.

    Tip: Wenn Sie Bambussprossen aus der Dose verwenden, spülen Sie diese vorher gründlich ab und lassen Sie sie gut abtropfen, um Ölspritzer in der heißen Pfanne zu minimieren.
  3. 3Trockenbraten
    Geschnittene Bambussprossen werden mit einem rosa Silikonspatel in einer Pfanne gebraten, bis sie trocken wirken und leicht gebräunt sind.

    Braten Sie die Bambussprossen unter ständigem Rühren bei mittlerer bis hoher Hitze an. Lassen Sie sie so lange garen, bis die Feuchtigkeit an der Oberfläche vollständig verdampft ist und die Ränder der Sprossen eine leicht goldbraune Farbe annehmen.

    Tip: Durchgehendes Rühren sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und verhindert, dass die feinen Bambusscheiben im heißen Öl anbrennen.
  4. 4Die Schmorflüssigkeit angießen
    Klare Flüssigkeit wird aus einer Edelstahlschüssel über die angebratenen Bambussprossen in der Pfanne gegossen.

    Gießen Sie die klare Brühe oder das Wasser in die Pfanne, bis die Bambussprossen gerade so bedeckt sind. Diese Flüssigkeit dient als Basis für die Schmorsauce und hilft dem Bambus, die Aromen tief aufzunehmen.

    Tip: Die Verwendung einer leichten Dashi-Brühe oder einer Gemüsebrühe anstelle von klarem Wasser verleiht dem finalen Ramen-Topping eine zusätzliche, tiefere Umami-Note.
  5. 5Mit dunkler Sojasauce würzen
    Ein Strahl dunkler Sojasauce wird aus einer Metallschale in die Pfanne zu den Bambussprossen und der Flüssigkeit gegossen.

    Gießen Sie die dunkle Sojasauce in die Pfannenmischung. Sie sorgt für eine tiefgründige, herzhafte Salznote und verleiht den Bambussprossen ihre charakteristische, sattbraune Farbe.

    Tip: Dunkle Sojasauce wird vor allem wegen ihrer intensiven Farbe und ihres reichhaltigen Aromas verwendet; geben Sie sie schrittweise hinzu, bis der gewünschte Braunton erreicht ist.
  6. 6Den Mirin hinzugeben
    Eine Person mit schwarzen Handschuhen gießt eine klare Flüssigkeit aus einer kleinen Metallschale in eine Pfanne mit Bambussprossen und dunkler Schmorsauce.

    Gießen Sie den Mirin vorsichtig aus einer kleinen Schale zu den Bambussprossen in die Pfanne. Mirin bringt eine feine Süße und einen wunderschönen, glänzenden Schimmer in die Sauce, was die salzigen Nuancen der dunklen Sojasauce perfekt ausbalanciert.

    Tip: Falls Sie keinen Mirin zur Hand haben, können Sie stattdessen etwas Sake gemischt mit einem Teelöffel Zucker verwenden, um eine ähnliche Süße und Optik zu erzielen.
  7. 7Die Bambussprossen köcheln lassen
    Eine Edelstahlpfanne mit Bambussprossen auf einem tragbaren Gaskocher wird mit einem traditionellen Holzdeckel abgedeckt.

    Decken Sie die Pfanne mit einem Deckel ab und reduzieren Sie die Hitze auf eine niedrige Stufe. Lassen Sie die Bambussprossen sanft in der Sauce köcheln. Dieser langsame Garprozess sorgt dafür, dass die Sprossen die würzigen Aromen vollständig aufsaugen.

    Tip: Ein traditioneller japanischer Holzdeckel (Otoshibuta), der direkt auf dem Gargut aufliegt, hält die Hitze und Feuchtigkeit optimal am Produkt und sorgt für ein gleichmäßiges Durchziehen.
  8. 8Das Sesamöl hinzufügen
    Sesamöl wird über gewürzte Bambussprossen geträufelt, die in einer reduzierten, dunklen Sauce in der Pfanne brutzeln.

    Sobald die Flüssigkeit fast vollständig eingekocht ist und sich in eine sirupartige Glasur verwandelt hat, träufeln Sie ein wenig Sesamöl über die Bambussprossen. Braten Sie alles für einige Sekunden unter Rühren weiter, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt. Dies verleiht dem Gericht ein wunderbar nussiges Aroma und ein glänzendes Finish.

    Tip: Geben Sie Sesamöl immer erst ganz zum Schluss hinzu; sein flüchtiges Aroma kann bei zu langer, starker Hitzeeinwirkung bitter werden oder verfliegen.
  9. 9Das finale Schwenken
    Ein weißer Spatel wendet die glasierten, braunen Bambussprossen in einer Bratpfanne, damit sie gleichmäßig mit dem duftenden Sesamöl überzogen werden.

    Schwenken Sie die Bambussprossen noch einmal kurz durch, um das Sesamöl perfekt zu verteilen. Dieses letzte kurze Pfannenwenden sorgt dafür, dass die restliche Sauce jedes einzelne Stück mit einer glänzenden, hocharomatischen Schicht überzieht, bevor Sie die Pfanne vom Herd nehmen.

    Tip: Braten Sie das Menma nach der Zugabe des Sesamöls nicht zu lange weiter, da die feine nussige Duftnote sonst durch die Hitze verloren geht.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Kühlschrank
5 Tage
In einem luftdichten Behälter aufbewahren; der Geschmack intensiviert sich oft nach einem Tag, da die Marinade noch tiefer einzieht.
Gefrierschrank
1 Monat
Kann in einem versiegelten Gefrierbeutel eingefroren werden, allerdings kann die Textur nach dem Auftauen etwas weicher ausfallen.

Kalorien Verbrennen

Walking Yoga
Ca. 15 Minuten achtsames Walking Yoga.
Karaoke
Ca. 25 Minuten geselliges Singen.
Abwaschen
Ca. 20 Minuten leichtes Aufräumen in der Küche.

Häufig gestellte Fragen

Ja, allerdings müssen frische Sprossen zuerst gründlich abgekocht werden, um die enthaltenen Bitterstoffe (Aku) zu entfernen. Vakuumierte oder Dosen-Bambussprossen sind deutlich unkomplizierter und bieten genau die knackig-zarte Textur, die man von Ramen-Einlagen kennt.
Sie können auch hellere bzw. herkömmliche Sojasauce nutzen. Allerdings fällt die Farbe dann etwas blasser und der Geschmack weniger malzig-intensiv aus. Fügen Sie in diesem Fall eine kleine Prise braunen Zucker hinzu, um die fehlende Tiefe und Farbe ein wenig auszugleichen.
Nein, Menma wird traditionell bei Raumtemperatur oder leicht gekühlt als Topping auf die Nudeln gegeben. Die kochend heiße Ramen-Brühe erwärmt die Bambussprossen beim Essen im Handumdrehen von ganz allein.
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