Gesundes hausgemachtes Teriyaki-Hähnchen
Pilzen auf Reis
Dieses leichte Teriyaki-Hähnchen gelingt ganz ohne Marinieren saftig und zart. Minimales Öl sorgt für eine herrlich glänzende Glasur auf knackigen Pilzen.
Teriyaki-Hähnchen ist ein echter Klassiker der japanischen Hausmannskost und besticht durch die perfekte Balance aus süßen und herzhaften Aromen. Diese Variante spart wertvolle Zeit, da das Fleisch nicht stundenlang mariniert werden muss – scharfes Anbraten und das Einkochen der Sauce genügen für vollen Umami-Geschmack. Indem überschüssiges Fett vor dem Köcheln abgegossen wird, bleibt das Gericht wunderbar leicht, nahrhaft und bekömmlich.
Zutaten
- 2 Hähnchenoberkeulen mit Haut
- 100 g Shiitake-Pilze, in Scheiben geschnitten
- 1 tbsp Austernsauce
- 3 tbsp helle Sojasauce
- 1 tbsp dunkle Sojasauce
- 2 tbsp weißer Zucker
- 250 ml heißes Wasser
- 1 tbsp Pflanzenöl
- 2 servings gekochter weißer Reis
- optional Salatblätter und Tomate zum Garnieren
Zubereitung
- 1Den Wok vorbereiten

Zuerst einen großen Metallwok bei mittelhoher Hitze erwärmen. Sobald er heiß ist, ein klares Speiseöl hineingießen. Das Schwenken des Öls sorgt für eine gleichmäßige Beschichtung des Wokbodens, verhindert das Anhaften des Fleisches und garantiert ein gleichmäßiges Bratergebnis.
Tip: Das Vorheizen der Pfanne vor der Ölzugabe, auch bekannt als Heißer-Topf-kaltes-Öl-Technik, erzeugt eine natürliche Antihaftschicht auf Edelstahl- oder Kohlenstoffstahlpfannen. - 2Das Hähnchen scharf anbraten

Die rohe Hähnchenoberkeule vorsichtig in den Wok legen, sobald das Öl leicht zu schimmern oder zu rauchen beginnt. Das Fleisch am besten von sich weggerichtet hineinlegen, um Ölspritzer zu vermeiden. Ein paar Minuten unberührt braten lassen, damit die Haut knusprig wird und eine schöne Kruste bildet.
Tip: Das Hähnchen nach dem Einlegen nicht sofort bewegen. Es braucht etwas Zeit zum Anbraten, damit es sich später leicht vom Pfannenboden löst. - 3Wenden und fertig braten

Sobald die Haut eine tiefe, goldbraune Farbe angenommen hat, das Fleisch mit einer Zange wenden. Die zweite Seite ebenfalls goldbraun anbraten, bis die Haut fest und knusprig ist, wodurch der Fleischsaft optimal eingeschlossen wird.
Tip: Die Kombination aus heißer Pfanne und kaltem Öl erzeugt einen natürlichen Antihaft-Effekt, sodass sich das Fleisch ohne Festkleben wenden lässt. - 4Überschüssiges Öl abgießen

Wenn die Hähnchenschenkel von beiden Seiten wunderbar goldbraun angebraten sind, nehmen Sie sie aus dem Wok und stellen Sie sie beiseite. Gießen Sie das ausgetretene Fett und überschüssige Speiseöl vorsichtig ab. Das sorgt dafür, dass die fertige Sauce fein und aromatisch schmeckt und nicht fettig wird.
Tip: Wenn sich das Fleisch beim Wenden noch sträubt, ist es noch nicht bereit. Lassen Sie ihm noch eine Minute Zeit, um eine richtige Kruste zu bilden, dann löst es sich ganz von allein. - 5Die Teriyaki-Sauce mischen

In einer kleinen Schüssel Austernsauce, helle Sojasauce, dunkle Sojasauce und weißen Zucker verrühren. Diese einfache Mischung sorgt für die perfekte Balance aus salzigen, süßen und herzhaften Umami-Aromen, ganz ohne aufwendiges Marinieren.
Tip: Die Kombination aus heller und dunkler Sojasauce verleiht dem Gericht sowohl die nötige Würze als auch eine appetitliche, tiefbraune Farbe. - 6Sauce und Pilze hinzufügen

Das angebratene Hähnchen zurück in den Wok geben. Die vorbereitete Teriyaki-Sauce zusammen mit den geschnittenen Pilzen und dem heißen Wasser hinzufügen. Die Pilze nehmen beim gemeinsamen Köcheln die herzhaften Aromen der Sauce wunderbar auf.
Tip: Je nach Geschmack können die Pilze auch durch anderes Gemüse wie Brokkoli oder Paprika ersetzt werden. - 7Abgedeckt köcheln lassen

Den Wok mit einem Glasdeckel abdecken und das Hähnchen sowie die Pilze etwa zehn Minuten in der Teriyaki-Sauce köcheln lassen. Der eingeschlossene Dampf sorgt dafür, dass das Fleisch vollständig gart, saftig bleibt und die würzige Glasur aufnimmt.
Tip: Während des Köchelns die Hitze auf mittelniedrig herunterschalten, damit der Zucker in der Sauce nicht anbrennt. - 8Das glasierte Hähnchen aufschneiden

Sobald das Hähnchen vollständig gegart und die Glasur dickflüssig und glänzend ist, das Fleisch auf ein Holzschneidebrett legen. Mit einem scharfen Messer die zarte Keule in gleichmäßige Streifen schneiden und auf einer Schüssel mit dampfendem Reis anrichten.
Tip: Das Fleisch vor dem Aufschneiden eine Minute ruhen lassen. So tritt kein Fleischsaft aus und das Hähnchen bleibt wunderbar zart.