Honig-glasierte Char Siu Schweinerippchen aus dem Ofen

Von CookFrames
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Butterzarte Schweinerippchen mit einer klebrigen, mahagoniroten Glasur aus rotem fermentiertem Tofu, Chu-Hou-Paste und feinstem Honig.

↓ Die Zutaten ↓ Die Schritte

Diese Rippchen sind eine Hommage an die kantonesische Küche und nutzen das Herzstück von Char Siu – roten fermentierten Tofu – für ein tiefes Umami-Aroma und die klassische purpurrote Farbe. Erst langsam in Folie gegart, um die Saftigkeit zu bewahren, und dann mit Honig karamellisiert, sind sie das perfekte Highlight für jedes Familienessen.

Ein glänzender Strang honigglasierter Schweinerippchen, perfekt karamellisiert und mit weißen Sesamkörnern garniert.
Ein glänzender Strang honigglasierter Schweinerippchen, perfekt karamellisiert und mit weißen Sesamkörnern garniert.
Vorbereitung20 mins
Kochzeit1 hr 35 mins
Gesamt1 hr 55 mins
Portionen3–4 Portionen
SchwierigkeitsgradMittel
Kalorien550 kcal

Zutaten

Zubereitung

  1. 1Schweinerippchen vorbereiten
    Ein ganzer Strang roher Schweinerippchen flach auf einem Holzbrett mit einem Messer daneben.

    Zuerst den Strang Schweinerippchen vorbereiten. Das Fleisch gründlich waschen, mit Küchenpapier absolut trocken tupfen und auf ein sauberes Schneidebrett legen. Mit einem scharfen Messer überschüssiges weißes Fett von der Oberfläche trimmen.

    Tip: Das Entfernen von überschüssigem Fett sorgt dafür, dass die Marinade besser einzieht und die Rippchen im Ofen nicht zu fettig werden.
  2. 2Silberhaut einritzen
    Hände ritzen mit einem scharfen Messer die weiße Membran auf der Rückseite der Schweinerippchen ein.

    Die Rippchen mit der Knochenseite nach oben hinlegen. Mit einem scharfen Messer die weiße Haut (Silberhaut) auf der Rückseite mehrmals flach einritzen. Dieser Schritt ist entscheidend, damit die Marinade tief ins Fleisch eindringt und die Rippchen zarter werden.

    Tip: Sie müssen die Haut nicht komplett abziehen; mehrmaliges Einritzen reicht völlig aus, damit die Aromen einziehen können.
  3. 3Knoblauch hacken
    Hände hacken frische Knoblauchzehen fein mit einem Kochmesser auf einem gelben Brett.

    Die Knoblauchzehen schälen und auf einem Brett sehr fein hacken. Fein gehackter Knoblauch verbindet sich besser mit der flüssigen Marinade und verteilt sein würziges Aroma gleichmäßig in der Sauce.

    Tip: Wenn Sie die Knoblauchzehen vor dem Hacken mit der flachen Messerseite andrücken, lässt sich die Schale leichter lösen und die ätherischen Öle werden sofort freigesetzt.
  4. 4Basis der Marinade anrühren
    Ein Löffel leuchtend roter fermentierter Tofu-Flüssigkeit wird in eine Schüssel mit gehacktem Knoblauch gegeben.

    Geben Sie den gehackten Knoblauch in eine Schüssel und fügen Sie drei Löffel der Flüssigkeit vom roten fermentierten Tofu hinzu. Diese Zutat sorgt für eine tiefe Umami-Note und die charakteristische rote Farbe des klassischen Char Siu.

    Tip: Falls Sie feste Stücke des Tofus mit herauslöffeln, zerdrücken Sie diese in der Schüssel ganz glatt, bevor Sie die restlichen Zutaten mischen.
  5. 5Chu-Hou-Paste hinzufügen
    Dunkle Chu-Hou-Paste wird aus einer Flasche in die Schüssel mit der roten Marinade gedrückt.

    Geben Sie einen großen Löffel dunkle Chu-Hou-Paste sowie zwei Löffel Honig in die Schüssel. Der Honig balanciert die herzhaften Noten mit einer klebrigen Süße aus. Rühren Sie alles gründlich um, bis eine homogene Sauce entsteht.

    Tip: Fertige Pasten wie Chu-Hou sparen viel Zeit und verleihen der Marinade sofort ein komplexes, authentisches Geschmacksprofil.
  6. 6Rippchen marinieren
    Hände in Handschuhen reiben eine dicke rote Marinade gleichmäßig auf die rohen Rippchen auf Alufolie.

    Legen Sie die Rippchen in eine flache Form oder direkt auf Alufolie. Gießen Sie die Char-Siu-Marinade darüber und massieren Sie das Fleisch gründlich ein, sodass jede Stelle großzügig mit der dicken Sauce bedeckt ist.

    Tip: Tragen Sie beim Einreiben Einweghandschuhe, um Verfärbungen an den Händen durch den roten Tofu und den klebrigen Honig zu vermeiden.
  7. 7In Folie einwickeln
    Hände falten ein großes Stück Alufolie um einen Strang marinierter Schweinerippchen.

    Reißen Sie ein großes Stück Alufolie ab und schlagen Sie es über die Rippchen. Verschließen Sie die Ränder fest, um ein dichtes Paket zu bilden. Dies speichert den Dampf, wodurch das Fleisch beim Garen extrem zart wird.

    Tip: Wenn Sie Zeit haben, lassen Sie die Rippchen vor dem Backen noch eine Stunde im Folienpaket ziehen, damit der Geschmack noch intensiver wird.
  8. 8Langsames Garen im Ofen
    Ein in Folie gewickeltes Backblech wird in den heißen Ofen geschoben.

    Schieben Sie das Backblech mit den Rippchen in den vorgeheizten Ofen. Garen Sie sie bei 170°C für etwa 80 Minuten. Diese niedrige Temperatur zersetzt das Bindegewebe und macht das Fleisch unglaublich mürbe.

    Tip: Die Alufolie verhindert zuverlässig, dass das Fleisch während der langen Garzeit austrocknet.
  9. 9Mit Honig glasieren
    Eine Hand verstreicht mit einem Pinsel Honig auf den gegarten Rippchen auf der Alufolie.

    Nehmen Sie die Rippchen nach der ersten Garphase vorsichtig aus dem Ofen. Öffnen Sie das Paket und bestreichen Sie die Oberfläche der Rippchen großzügig und gleichmäßig mit Honig.

    Tip: Erwärmen Sie den Honig ganz leicht, damit er sich geschmeidiger und dünner auf dem warmen Fleisch verstreichen lässt.
  10. 10Karamellisieren bei hoher Hitze
    Ein Backblech mit glänzenden Rippchen wird ohne Abdeckung zurück in den heißen Ofen geschoben.

    Legen Sie die Rippchen ohne Abdeckung zurück in den Ofen. Erhöhen Sie die Temperatur auf 230°C und backen Sie sie für weitere 15 Minuten. Die Hitze verwandelt Honig und Sauce in eine blubbernde, klebrige Kruste.

    Tip: Behalten Sie die Rippchen in dieser Phase genau im Auge; der Zucker im Honig verbrennt bei dieser Hitze sehr schnell.
  11. 11Zusätzliche Glasur auftragen
    Nahaufnahme eines Pinsels, der eine dicke Honigschicht auf die gerösteten Rippchen aufträgt.

    Für ein besonders glänzendes Ergebnis bestreichen Sie die Rippchen während der letzten 15 Minuten alle 5 Minuten erneut mit etwas Honig. Diese Schichten bilden die unwiderstehliche, dicke Glasur und die typische dunkle Farbe.

    Tip: Ein Silikonpinsel eignet sich hier am besten, um den Honig sanft zu verteilen, ohne das zarte Fleisch zu beschädigen.
  12. 12Mit Sesam garnieren
    Ein Strang klebriger Rippchen mit Sesam bestreut auf einem Backblech.

    Sobald die Rippchen eine tiefrote, glänzende Farbe erreicht haben, nehmen Sie sie aus dem Ofen. Streuen Sie sofort die weißen Sesamkörner über die noch heiße, klebrige Oberfläche.

    Tip: Rösten Sie den Sesam vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett an, um das nussige Aroma voll zu entfalten.
  13. 13Aufschneiden und servieren
    Hände schneiden die glasierten Rippchen mit einem scharfen Messer in einzelne Stücke.

    Schneiden Sie den Strang mit einem scharfen Messer zwischen den Knochen in einzelne Portionen. Das Fleisch ist nun so zart, dass es sich fast von selbst teilen lässt.

    Tip: Lassen Sie die Rippchen vor dem Anschneiden kurz ruhen, damit sich der Fleischsaft setzen kann und die Glasur etwas fester wird.

Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank
3–4 Tage
In einem luftdichten Behälter aufbewahren; die Glasur wird im kalten Zustand fest.
Aufwärmen
10 Min
Am besten im Ofen oder Heißluftfritteuse bei 180°C aufwärmen, damit die Glasur klebrig bleibt und nicht matschig wird.

Kalorien Verbrennen

Joggen
~55 Minuten bei gleichmäßigem Tempo (~9 kmh).
Badminton
~70 Minuten intensives Spiel.
Strammes Gehen
~1 Stunde 50 Minuten bei moderatem Tempo (~5 kmh).

Häufig gestellte Fragen

Der Tofu ist für die rote Farbe und das tiefe Aroma verantwortlich. Man kann mehr Hoisin und rote Lebensmittelfarbe nutzen, verliert aber die typische kantonesische Geschmackstiefe.
Die Farbe kommt von der Flüssigkeit des roten fermentierten Tofus. Achten Sie beim Kauf darauf, nicht die weiße oder gelbe Variante zu erwischen.
Honig verbrennt bei 230°C sehr schnell. Tragen Sie ihn erst für die letzten 15 Minuten auf und kontrollieren Sie den Ofen alle paar Minuten.
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